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25.06.2009 – 13:28

ZDF

ZDF-Programmhinweis
Samstag, 27. Juni 2009, 17.05 Uhr
Länderspiegel
Samstag, 27. Juni 2009, 17.45 Uhr
Menschen - das Magazin

    Mainz (ots)

Samstag, 27. Juni 2009, 17.05 Uhr

    Länderspiegel mit Ralph Schumacher

    Kinder in Gotha, Papa in Kundus - Angehörige bangen um Soldaten in Afghanistan CO 2 unter die Erde? - Protest gegen die Lagerung des Klimakillers Wüste, Gletscher, Regenwald - In Bremerhaven eröffnet Museum für das Weltklima Hammer der Woche - Post vom Amt kommt frühestens 2014

    Samstag, 27. Juni 2009, 17.45 Uhr

    Menschen - das Magazin Neben der Spur mit Bettina Eistel

    Eine körperliche Erkrankung oder Behinderung erkennt man; wer jedoch einfach "neben der Spur" ist, wird häufig verkannt. Das trifft auch auf Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom oder mit psychischen Erkrankungen zu.

    "Selbst merkst du es gar nicht, dass du ADHS hast", sagt der 19jährige Benjamin aus Darmstadt. Vor einem Jahr hat er Abitur gemacht, doch die Schulzeit war mühsam. "Die Lehrer sagten, ich träume im Unterricht, aber ich bin in meinen Gedanken eben oft abgedriftet und konnte nicht mehr zuhören".

    Julien ist 15 und geht in die 9. Klasse einer Realschule. Bereits als Kind erkrankte er an einer Depression. Hilfe finden Julien und seine Mutter, die ebenfalls an einer Depression erkrankt ist, bei der Lübecker "Brücke", einer therapeutischen Tagesstätte für psychisch Kranke, die von Aktion Mensch unterstützt wird.

    Gewinner der Aktion Mensch - Lotterie. ZDF-text und im Internet unter www.aktion-mensch.de

    Samstag, 27. Juni 2009, 23.00 Uhr

    das aktuelle sportstudio mit Wolf-Dieter Poschmann

    Gäste u. a.: Andreas Köpke, Bundes-Torwarttrainer

    Fußball: Confederations-Cup/Südafrika Schwimmen: DM in Berlin Kanu: EM in Brandenburg Moderner Fünfkampf: EM in Leipzig, Finale Frauen

    Sonntag, 28. Juni 2009, 11.00 Uhr

    ZDF-Fernsehgarten

    Andrea Kiewel präsentiert Musik und Gäste live aus dem Sendezentrum Mainz

    Ross Antony, ehemaliger Dschungelkönig, muss sich im ZDF-Fernsehgarten einer  großen Herausforderung stellen: der Feuerdusche.

    Wenn Sheketak, die Tanz-Kulttruppe mit beeindruckender Bühnenshow, trommelt und wirbelt entsteht pure Energie.

    Was es mit Sprungstelzen auf sich hat und warum man im Sommer scharf essen sollte, verrät der Fernsehgarten

    Musikalische Highlights der Sendung sind: Klostertaler, Christina Stürmer, Marquess, Nazareth

    Sonntag, 28. Juni 2009, 12.47 Uhr

    bickpunkt mit Stefan Raue

    Ferienbeginn: Die Urlauber stehen im Stau Am kommenden Wochenende starten die Urlauber in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bremen in die Ferien. Und vielleicht stehen sie schon auf der A38 im Norden Thüringens im Stau. Denn dort ist die Autobahnanschlussstelle für zwei Wochen voll gesperrt. Auch die Bundesstraße 7 bei Jena ist seit dieser Woche für drei Monate dicht. Der ADAC befürchtet kilometerlange Staus.

    Verkehrshindernis: Die Laster geraten ins Trudeln Sie ist groß, sie ist neu und sie hat eine Menge Geld gekostet: Die Verkehrsinsel kurz vor dem kleinen brandenburgischen Dorf Glövzin. Eigentlich sollte sie für mehr Sicherheit auf der Bundesstraße sorgen und doch sorgt sie derzeit nur für erhitzte Gemüter der Anwohner. Die beklagen die unsichere Verkehrsführung - im Januar ist sogar ein Mensch tödlich verunglückt.

    Baubeginn: Die Schüler gehen auf die Barrikaden Das Goethe-Gymnasium in Gera war bislang auf zwei verschiedene Standorte aufgeteilt. Nun könnten die Schüler in einem einzigen Gebäude untergebracht werden - das Land würde sogar einen guten Teil der Kosten übernehmen. Die Stadt sagt aber: Nein, wir renovieren lieber. Das kostet nicht nur eine Menge Geld, sondern bringt auch viel Unruhe: Denn für die etwa einjährige Umbauphase steht zwar ein Provisorium bereit  - aber das liegt zehn Kilometer entfernt.

    Sonntag, 28. Juni 2009, 14.00 Uhr

    sonntags TV fürs Leben mit Alexandra Volcano

    Schwerpunkt: Mitte 20 und schon Papa - Vor welchen Herausforderungen stehen junge Eltern?

    Zu Gast im Studio Thomas Rauschenbach, Erziehungswissenschaftler, Leiter des Deutschen Jugendinstitutes

    Menschen und Projekte: Obdachlose und Ein-Euro-Jobber auf der Bühne -  Die "Bettleroper" im Freiburger Theater

    Ausflug: Übers Waschen und Baden - das Museum für Badekultur in Zülpich

    aktuell: Konflikt um die Piusbrüder spitzt sich zu - Gemeinschaft weiht neue Priester

    Tikis Welt: Werner Küstenmachers Tipp zur Woche - "Weltbevölkerung"

    Sonntag, 28. Juni 2009, 17.10 Uhr

    ZDF SPORTreportage mit Norbert König

    Fußball: Story Confederations-Cup Fußball: Situation Südafrika aktuell Fußball: Stellenwert Fußball in Südafrika Fußball: Situation Sicherheit Fußball: FIFA/Doping Fußball: Spiel um Platz 3 Fußball: Interview J. Löw

    Sonntag, 28. Juni 2009, 18.00 Uhr

    ML Mona Lisa mit Susanne Kronzucker

    Doppeltes Leid - Wie Zwillinge gemeinsam gegen die gleiche Krankheit kämpfen Generation "Neda" - Ist der Widerstand in Iran weiblich? Rettungskreuzer "Berlin" - Wie in letzter Minute Leben gerettet wird

    Sonntag, 28. Juni 2009, 0.20 Uhr

    ZDF nachtstudio 60 Jahre deutscher Schlager - Kulturgut oder Nervensäge? mit Volker Panzer

    Gäste: Gitte Haenning, Sängerin Guildo Horn, Schlagersänger Rainer Moritz, Schlagerforscher

    "Deutsche Chansons heißen Schlager, weil sie einen in die Flucht schlagen": Das behauptete der Journalist und Aphoristiker Wolfram Weidner. Und als Schlagerhasser war er in guter Gesellschaft. Der große Dichter Peter Rühmkorf sprach gar von "verbrecherischer Volksverdummung" und Rolf Dieter Brinkmann stöhnte, Schlager, das sei ein "mieses Geflecht beschissener Texte." Wer in dieser Republik etwas auf sich hielt, von Adorno bis Zupfgeigenhansel, ließ am Schlager keinen guten Reim.

    Aber andererseits, warum leuchten die Augen so manches Zeitzeugen der frühen Bundesrepublik bis heute, wenn ganz leis' "Bella, Bella, Bella Marie, bleib mir treu, ich komm' zurück morgen früh" erklingt, oder wer schwört nicht auf die Wahrheit, dass "Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht". Und dass Frauen in den frühen 60ern einen Cowboy als Mann dem pensionsberechtigten Postbeamten vorzogen, hat vielleicht mehr bewirkt, als es den Schlagerhassern lieb ist. Keine andere Musikgattung nämlich hat sich im "kollektiven Gehör" unserer Republik derart als Wurm eingenistet, wie der Schlager.

    Man könnte mit diesen Ohrwürmern der Nachkriegsepochen durchaus eine Chronik der Bundesrepublik bis heute schreiben. Von der Sehnsucht nach der weiten Welt, die bis nach Italien reichte, vom Glauben an das kommende Wirtschaftswunder ("Morgen, morgen"), von den ersten Liebeshändeln mit 17 Jahr, den schlimmen Folgen der Libertinage, als Conny Kramer starb, bis hin zu seltsamen Ritualen auf Inseln, insbesondere Mallorca. Immer war der Schlager dabei. Mögen Schlagertexte noch so sinnfrei und banal sein, mögen die Melodien noch so humpta-humpta gestrickt sein, der Schlager gehört zu den "kollektiven Wachträumen der Gesellschaft" (Wilfried Berghahn). Der "Schlagerforscher" und Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz geht sogar so weit zu behaupten, dass gerade weil der Schlager vor nichts zurückschreckt, er "als Krückstock und als Gleitmittel der Gesellschaft funktioniert".

    "60 Jahre deutscher Schlager - Kulturgut oder Nervensäge?", darüber diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen

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