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++ BUND-Ökotipp | Vögel beobachten: Mit diesen drei Tipps klappt das Birdwatching ++

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Ökotipp

23. September 2026 | 137

BUND-Pressestelle

Tel.: 030 - 27586 - 109

presse@bund.net

Vögel beobachten: Mit diesen drei Tipps klappt das Birdwatching

  • Legen Sie sich ein geeignetes Fernglas und Bestimmungsbuch zu
  • Frühmorgens und abends lassen sich die meisten Vögel beobachten
  • Gewässer und ihre Umgebung ziehen besonders viele Vogelarten an

Berlin. Birdwatching ist beliebt. Immer mehr Menschen entdecken das Vögelbeobachten für sich. Wer schon länger Vögel beobachtet, wird es bestätigen: Es gibt kaum ein reizvolleres Hobby in der Natur. Vögel gibt es überall und zu jeder Jahreszeit. Sie sind meist einfacher zu entdecken und zu bestimmen als andere Tiere. Wache Sinne, ein geeignetes Fernglas und eine Bestimmungshilfe – mehr braucht es nicht, um in die faszinierende Welt der Vögel einzutauchen. Die Vielfalt ihrer Federkleider, ihrer Stimmen und Verhaltensweisen lässt sich beim Blick aus dem Fenster, im Garten und auf Spaziergängen studieren.

Wie Ihnen der Start gelingt und wo Sie am besten nach Vögeln Ausschau halten, erklärt Ihnen mit drei Tipps Severin Zillich, Hobby-Ornithologe und Redakteur beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Vögel gucken liegt im Trend und der Herbst ist eine gute Jahreszeit, um damit zu beginnen. Wer ein paar Grundregeln beachtet, wird sein Wissen schnell erweitern können.“

1. Wann entdeckt man die meisten Vögel?

Zillich: „Mit jedem Blatt, das zu Boden fällt, werden die Vögel in den Baumkronen besser sichtbar. Dass viele Vogelarten schon gen Süden gezogen sind, erleichtert den Einstieg in die Bestimmung zusätzlich. Allgemein ist der Großteil der Vögel in den Morgenstunden am aktivsten. Wenn Sie sich früh am Tage aufmachen, werden Sie mehr Vögel sehen als um die Mittagszeit. Zum Abend hin wird das Treiben wieder reger."

2. Wo lassen sich Vögel am besten beobachten?

Zillich: "Je abwechslungsreicher ein Lebensraum, desto eher werden Sie ganz unterschiedliche Vögel entdecken. Gewässer und ihre Umgebung ziehen besonders viele Arten an. Falls Sie Ihren Horizont erweitern wollen: Finden Sie heraus, wo in Ihrer Nähe ein Beobachtungsturm steht. Meist befinden sich diese in Vogelschutzgebieten. Dort haben Sie gute Sicht und treffen auf Menschen, mit denen Sie sich austauschen können. Für den Start tut es aber auch ein Spaziergang durch den Stadtpark oder ein Erholungsgebiet in Ihrer Nähe. Auch in urbanen Räumen lassen sich viele Vogelarten entdecken."

3. Was benötigt man fürs Birdwatching?

Online-Plattformen und Bestimmungsbücher informieren, wo mit welchen Arten zu rechnen ist und welche Gebiete sich besonders lohnen. Die Vogelstimmen-Apps „BirdNET“ und „Merlin Bird ID“ sind eine große Hilfe, um Vögel anhand ihres Gesangs und ihrer Rufe zu erfassen.

Zillich: „Für den Einstieg empfiehlt sich die Anschaffung eines Bestimmungsführers, der sich auf die häufigeren Arten beschränkt. Zeichnungen zeigen die Merkmale der Vogelarten meist besser als Fotos.“

Wer Vögel beobachten will, benötigt außerdem ein Fernglas. „Wenn Sie für Ihr neues Hobby Feuer gefangen und bislang auf ein schwergängiges Erbstück zurückgegriffen haben: Gönnen Sie sich ein gutes Fernglas mit acht- oder zehnfacher Vergrößerung und einem 30 bis 40 Millimeter breiten Objektiv. Eine Anschaffung fürs Leben“, empfiehlt Zillich. Lassen Sie sich dazu im Fachhandel beraten.

Auch können Sie sich in der BUND-Gruppe in Ihrer Nähe mit Gleichgesinnten vernetzen und Erfahrungen austauschen. Birdwatching macht auch in der Gruppe Spaß, denn gemeinsam entdeckt man mehr!

Mehr Informationen:

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft. Regelmäßig legt der BUND mit dem Jahresbericht seine Tätigkeiten und Finanzen offen. Transparenz verstehen wir als ein Zeichen des Respekts gegenüber allen, die uns unterstützen und unsere Unabhängigkeit sichern.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

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