Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
++ Einladung | Expert*innen für die Klimakrise und ihre Folgen sowie Betroffene sprechen vor dem Bundeskanzleramt ++
Presseeinladung
4. August 2026
BUND-Pressestelle
Tel.: 030 - 27586 - 109
Expert*innen für die Klimakrise und ihre Folgen sowie Betroffene sprechen vor dem Bundeskanzleramt
Termin: Pressekonferenz mit Bildaktion
Datum/Zeit: Donnerstag, 6. August 2026, 12 Uhr
Ort: Wiese vor dem Bundeskanzleramt
mit:
- Claudia Mandrysch, Vorständin der Arbeiterwohlfahrt (AWO)
- Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
- Moderation: Luisa Neubauer, Klimaschutzaktivistin und Publizistin
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleg*innen, liebe Medienschaffende,
Europa erlebt immer häufiger extreme Hitze, Dürren, Ernteausfälle, Waldbrände und Wasserknappheit. Diese Entwicklungen setzen Menschen, der Natur und der biologischen Vielfalt massiv zu und bedrohen zugleich Wirtschaft und Infrastruktur. Auch in Deutschland wurden diesen Sommer Hitzerekorde gebrochen; knapp 10.000 Menschen sind bis Mitte Juli an den Folgen extremer Hitze gestorben.
Ein breites Bündnis aus Klimaschutz-, Sozial-, und Blaulicht-Organisationen kritisiert scharf, dass die Bundesregierung in dieser Situation zentrale Instrumente des Klimaschutzes schwächt und Mittel für notwendige Investitionen in Klimaschutz und Klimaanpassung kürzt. Das Bündnis fordert in einer Pressekonferenz und Bildaktion vor dem Bundeskanzleramt, dass die Bundesregierung endlich Verantwortung übernimmt. Dazu gehört aus Sicht des Bündnisses, zeitnah einen Hitzegipfel mit allen relevanten Akteuren einzuberufen. Die Organisationen machen mit ihrer gemeinsamen Aktion den Aufschlag dafür. Zu Wort kommen Expert*innen und Betroffene, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, was die Auswirkungen der Klimakrise für die Gesellschaft und konkret für ihren Alltag bedeuten und was zu tun ist, um nun die Krisenspirale zu durchbrechen.
Die Pressekonferenz und Aktion wird u.a. von den folgenden Organisationen getragen: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutscher Mieterbund (DMB), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Fridays for Future, GermanZero e.V., Gaswende, Greenpeace Deutschland, Klima-Allianz Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF Deutschland.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr BUND-Pressestelle
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft. Regelmäßig legt der BUND mit dem Jahresbericht seine Tätigkeiten und Finanzen offen. Transparenz verstehen wir als ein Zeichen des Respekts gegenüber allen, die uns unterstützen und unsere Unabhängigkeit sichern.
Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin