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„Gipfeltreffen – Werner Schmidbauer trifft Robert Atzorn“ Dienstag 1. November 2005, 18.00 Uhr, Bayerisches Fernsehen

    München (ots) - Ausgerechnet einen Norddeutschen hat Werner Schmidbauer für das aus Bergsteigersicht bisher schwierigste „Gipfeltreffen“ eingeladen: Für die Sendung am 1. November 2005 bestieg er zusammen mit dem Schauspieler Robert Atzorn den Gipfel des „Hausbergs“ der Münchner, die 1664 Meter hohe Kampenwand, südwestlich vom Chiemsee. Obwohl Atzorn schon seit über 20 Jahren im Chiemgau wohnt, empfand er den letzten Abschnitt zum Gipfel als „für einen gebürtigen Hamburger grenzwertig.“

    Auf dem Weg dorthin und bei der Gipfelbrotzeit gab der beliebte Schauspieler und NDR-TATORT-Kommissar mit großer Offenheit Auskunft über sein Leben und über das, was ihn geprägt hat. Der Vater war zu seiner Geburt (am 2. Februar 1945 in Bad Polzin) noch in Kriegsgefangenschaft. So wurde der Großvater die erste Bezugsperson für den kleinen Robert. Aber auch nach der Rückkehr des Vaters blieb das Verhältnis schwierig, denn er hatte „große Erwartungen an mich.“ Mit der Mutter, so erzählt Atzorn, verband ihn ein herzliches, fast zu enges Verhältnis: „Meine Mutter hat sich nie abgenabelt von mir“, sagt er.

    Robert Atzorn bezeichnet sich im Rückblick als „Spätentwickler“. Zweimal sei er sitzen geblieben und war ein „schüchterner Kerl, der am liebsten wieder von der Welt verschwunden wäre.“ Auch sein Berufsweg verlief alles andere als geradlinig, erzählt er Werner Schmidbauer, die erste Ehe „war eine Katastrophe“. Mit 30 Jahren, als er seine zweite Frau Angelika Hartung – Schauspielerin und Tänzerin – kennen lernte, „fing mein Leben erst richtig an.“

    Robert Atzorn: aus dem Chiemgau zurück nach Hamburg Eine gravierende Veränderung in seinem Leben brachte ihm Yoga, womit sich Atzorn regelmäßig – wenn möglich zweimal am Tag – beschäftigt. Er glaube an die Reinkarnation und möchte „im nächsten Leben Musik studieren“, erzählt er auf dem Gipfel. Bei der Brotzeit verrät er Werner Schmidbauer auch, dass er gerade dabei ist, umzuziehen – zurück nach Hamburg. „Auch nach 30 Jahren verstehe ich die Sprache hier immer noch nicht“, meint er. Bayern sei wunderbar, aber letztlich blieb es für ihn, den Norddeutschen, „immer exotisch, auch wenn ich hier sicherlich nach all der Zeit eine Wurzel habe.“

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    Das nächste „Gipfeltreffen“ kommt an Heilig Drei Könige (6. Januar 2006) und ist ein besonderes: Werner Schmidbauer bestieg mit Wolfgang Ambros den legendären „Watzmann“.

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