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13.10.2020 – 12:39

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341 Milliarden Euro Zinseinbußen für Sparer aufgrund der Niedrigzinsphase seit 2009

341 Milliarden Euro Zinseinbußen für Sparer aufgrund der Niedrigzinsphase seit 2009
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  • 341 Mrd. EUR kostete die seit 2009 anhaltende Niedrigzinsphase Sparer in Deutschland bislang
  • 243,4 Mrd. EUR davon entfallen auf Zinseinbußen bei Spareinlagen
  • 97,6 Mrd. EUR sind Zinseinbußen der Kapitalanlagen der Lebensversicherer
  • Die Einbußen pro Kopf belaufen sich auf inzwischen mehr als 4.100 EUR

Niedrigzinsphase kostete Sparer seit 2009 341 Mrd. EUR

Aktuelle Analyse zu den Auswirkungen der anhaltenden Niedrigzinsen - 243,4 Mrd. EUR Einbußen auf Spareinlagen und 97,6 Mrd. EUR auf Kapitalanlagen von Lebensversicherungen

Leipzig, 13.10.2020 - 341 Milliarden Euro - diese enorme Summe haben deutsche Sparer seit Mitte 2009 prinzipiell an Zinserträgen auf Spareinlagen sowie Kapitalanlagen bei Lebensversicherungen durch die seit diesem Zeitpunkt einsetzende Niedrigzinsphase verloren. Zu diesem Ergebnis kommen die Berechnungen der Zinsexperten des Fachportals Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Zahlen der deutschen Bundesbank und des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Für die Analyse wurden die Zinssätze aller Spareinlagen aus den monatlichen Statistiken der Deutschen Bundesbank herangezogen und mit dem Durchschnittzins der vorangegangenen Jahre (Januar 2003 bis Mai 2009) verglichen. Kurzum: Was wäre passiert, wenn die Zinsen sich nicht auf Talfahrt begeben hätten? "Die Sparer hätten bis Ende August 2020 rund 243,4 Milliarden Euro mehr auf ihren Konten", beantwortet Daniel Franke, Betreiber von Tagesgeldvergleich.net die Frage.

Ergänzend dazu hat sich die Redaktion durch die Jahresberichte des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft gearbeitet und die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen ab 2009 mit dem Durchschnittswert der Jahre 2000 bis 2007 verglichen. Ergebnis: weitere 97,6 Milliarden Euro Einbußen von 2009 bis Ende 2019.

Insgesamt, so Franke weiter, kommt unsere Redaktion daher auf 341 Milliarden Euro Zinseinbußen für Sparer seit 2009 - nur auf Spareinlagen und Lebensversicherungen.

Die gesamte Analyse findet sich unter https://www.tagesgeldvergleich.net/veroeffentlichungen/kosten-der-niedrigzinsphase.html

Über 4.100 Euro Einbußen pro Kopf seit 2009

Pro Kopf büßten die Deutschen seit Mai 2009 nach diesen Berechnungen rund 4.100 Euro an Zinsen ein. Diese Zahl basiert auf einer Entwicklungsprognose bis zum Jahresende 2020.

Die Niedrigzinsphase wird den deutschen Sparern noch eine Weile erhalten bleiben. Infolge der Coronakrise hat die EZB ihr Anleihekaufprogramm wiederaufgenommen und drückt so die Zinsen aller Euro-Staaten auf ein Niveau, welches die Aufnahme neuer Schulden für Hilfsprogramme erleichtert.

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