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Achtung, Zecken! Hunde und Katzen regelmäßig kontrollieren

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Mit den wärmeren Tagen werden Zecken wieder besonders aktiv. Der ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V. gibt Tipps, wie Hunde und Katzen geschützt werden und welche Vorsorge für die Heimtiere wichtig ist.

Hiermit erhalten Sie unsere neueste Presse-Information aus der Heimtierbranche:

Achtung, Zecken! Hunde und Katzen regelmäßig kontrollieren

Wiesbaden, 30. März 2026 - Wenn die Temperaturen steigen, erwachen auch unbeliebte Plagegeister aus ihrer Winterstarre: Zecken. Bei länger anhaltende Wärme tagsüber ab 7 bis 10 Grad werden Holzbock und Co. wieder aktiv – und damit steigt das Infektionsrisiko. Die Spinnentiere können nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Tiere gefährliche Krankheitserreger wie Borreliose oder Babesiose übertragen.

Hunde nach Spaziergang gründlich absuchen

„Kontrolle ist der wirksamste Schutz für Heimtiere“, erklärt Karin Witthohn, Vorstandsmitglied beim ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V. „Wer seinen Vierbeiner nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich absucht, entdeckt festgesaugte Zecken oft früh und kann das Risiko einer Krankheitsübertragung deutlich reduzieren.“

Aus ihrer Erfahrung als Heimtierpflegerin weiß Witthohn, dass sich die Parasiten bei Hunden bevorzugt an Achseln, Ohren, Hals, zwischen den Zehen und in der Leistenregion festsetzen. Werden Zecken auf einem Tier entdeckt, sollten diese umgehend entfernt werden. Dazu eignen sich zum Beispiel Zeckenzange oder -haken. Die Zecke wird möglichst hautnah gefasst und gleichmäßig herausgezogen – ohne den Körper zu quetschen.

Risikobereiche unterwegs meiden

Beim Gassigehen sollten Flächen mit hohem Gras, dichtem Unterholz, verwilderten Wegrändern sowie Laub- und Gebüschzonen möglichst gemieden werden. „Auf Wegen bleiben, Hunde in diesen Gebieten kurz führen und keine Such- oder Apportierspiele im Randbewuchs: So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Zecken am Tier festsetzen“, macht Witthohn deutlich.

Gesundheitsrisiko auch für Katzen

Katzen erkranken zwar wesentlich seltener an durch Zecken übertragenen Krankheitserregern. Durch intensives Fellputzen entfernen sie viele Zecken selbst. Dennoch können sich Parasiten festbeißen und Erkrankungen wie Anaplasmose oder Hämoplasmose übertragen.

Zeckenschutzmittel als Vorsorge

Nicht nur allein das Absuchen der Zecken, sondern eine an das Tier angepasste Zeckenprophylaxe ist besonders wichtig. Abhängig von Tier, Wohnumfeld und Aktivität sind geeignete Präparate als Zeckenschutz erhältlich. Dazu zählen Spot‑ons und spezielle Halsbänder. Für Katzen gilt strikt: Keine für Hunde formulierten, permethrinhaltigen Präparate verwenden, da sie für Katzen lebensgefährlich sein können. Der ZZF empfiehlt, Zeckenschutz für Hunde und Katzen ganzjährig einzusetzen, da die Parasiten aufgrund milderer Winter mittlerweile auch in kälteren Monaten aktiv sind.

„Gut gewählte Maßnahmen zur Vorsorge beugen Infektionen wirksam vor. Wer sich frühzeitig beraten lässt, schützt das einzelne Tier – und reduziert die Verbreitung von Erregern in der Umgebung“, betont Witthohn.

Der Zoofachhandel hält eine breite Auswahl an geprüften Produkten bereit und unterstützt bei der passenden Wahl und Anwendung. Nach einem Zeckenstich sollten Halterinnen und Halter bei ihren Heimtieren auf Anzeichen wie Fieber, Mattigkeit oder Appetitverlust achten und im Zweifel tierärztlichen Rat einholen.

Für Rückfragen/Interviews stehen wir gerne zur Verfügung.

Pressekontakt:

Antje Schreiber  
0611 447553-14 
Stefanie Klinge-Engelhardt 
0611 447553-13 

presse@zzf.de

ZZF

ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V.
Mainzer Straße 10
65185 Wiesbaden - Germany
 www.zzf.de
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Dokument:  ZZF_pma_0526_Zeckenschutz.docx
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