Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF)

Pressemeldung: ZZF begrüßt den positiven Ausgang der Koalitionsgespräche

ZZF: Halter von sogenannten "Exoten" sollten nicht diskriminiert werden. Veröffentlichung für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Copyright: WZF / Reinhard Berg
ZZF-Kampagne "Wir fürs Tier!"

Der ZZF zeigt sich erfreut über das Bekenntnis der künftigen Koalitionsparteien zum Tier- und Artenschutz und dass Herausforderungen in der Heimtierhaltung wahrgenommen werden.

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Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) begrüßt den positiven Ausgang der Koalitionsgespräche

Wiesbaden, 8. Februar 2018 - Der ZZF e.V., Verband der deutschen Heimtierbranche, zeigt sich erfreut über das Bekenntnis der künftigen Koalitionsparteien zum Tier- und Artenschutz und dass Herausforderungen in der Heimtierhaltung wahrgenommen werden. Der ZZF unterstützt eine Förderung des Tierwohls beziehungsweise sinnvolle Regelungen in den Bereichen illegaler Wildtier- und Welpenhandel, Qualzucht, praxistaugliche Regelungen für den tierschutzgerechten Handel mit Heimtieren über Tierbörsen, Internet und Versandhandel sowie innovative Lösungen zur Unterstützung der Tierheime.

Die Diskussion zur sogenannten Wildtier- und Exotenhaltung verfolgt der ZZF jedoch mit Sorge: Er stuft das Zusammenleben mit Tieren, die nicht so häufig als Heimtiere gehalten werden, wie beispielsweise Reptilien, Amphibien oder Ziervögel, als gleichermaßen sozial und gesellschaftlich relevant ein wie das Halten von bekannteren Heimtierarten. "Bei der Einschätzung der Haltung von Heimtieren, die als Exoten oder Wildtiere bezeichnet werden, muss der Tierschutzgedanke genauso im Vordergrund stehen wie bei gewöhnlichen Heimtieren wie Hund, Katze oder Meerschweinchen", so ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Halter dieser Tierarten dürften nicht diskriminiert werden. Nicht die Exotik sei entscheidend, ob ein Tier tierschutzgerecht gehalten werden kann, sondern die Kenntnisse des Halters, die im Markt verfügbare Tiernahrung, Pflegemittel und tiergerechte Haltungssysteme.

Für die ZZF-Mitglieder sei das Prinzip der freiwilligen Selbstverpflichtung seit Jahrzehnten selbstverständlich: "Tiere, die beispielsweise aufgrund ihrer Körpergröße und ihrer besonderen Ansprüche nicht als Heimtiere geeignet sind, setzt der ZZF auf seine 'Negativliste' in seinen Heidelberger Beschlüssen." Im Rahmen seiner Tierschutzkampagne "Wir fürs Tier" hat der Verband im vergangenen Jahr auch Nicht-Verbandsmitglieder für die Einhaltung seiner Grundsätze gewinnen können.

Weitere Informationen: wirfuerstier.de

Der ZZF e.V.

Der 1949 gegründete Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) vertritt die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Interessen der gesamten deutschen Heimtierbranche. Zu den Mitgliedern zählen Betriebe und Systemzentralen des Zoofachhandels, Großhandelsunternehmen, Züchter, Heimtierpfleger im Salon und Hersteller von Heimtierbedarf. Der ZZF berät, informiert und fördert seine Mitglieder in ihren fachlichen und beruflichen Anliegen. Gleichzeitig engagiert der ZZF sich für einen verantwortungsvollen und artgerechten Umgang mit Heimtieren.

Mit freundlichen Grüßen

Antje Schreiber
Pressesprecherin
Tel +49 (0)611 / 44 75 53-14
Fax +49 (0)611 / 44 75 53-33

Marie-Christin Gronau 
PR-Referentin und Mitgliederkommunikation
Tel +49 (0)611 / 44 75 53-15
Fax +49 (0)611 / 44 75 53-33

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