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DLRG Trophy 2026: Deutschlands Rettungssportler starten erstmals am Sander See im Landkreis Friesland

DLRG Trophy 2026: Deutschlands Rettungssportler starten erstmals am Sander See im Landkreis Friesland
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DLRG Trophy 2026: Deutschlands Rettungssportler starten erstmals am Sander See im Landkreis Friesland

Bad Nenndorf/Sande. Die schnellsten Retter treffen sich erstmals am Sander See im Landkreis Friesland: Rund 150 Rettungssportlerinnen und Rettungssportler aus sieben Bundesländern gehen am 20. Juni beim Auftakt der DLRG Trophy im Rettungsschwimmen an den Start. Die Ortsgruppe Schortens-Jever der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) empfängt bei ihrer Premiere als Ausrichter über 20 Vereine.

Die Wettkämpfe der dreiteiligen DLRG Trophy zählen zu den wichtigsten Freigewässer-Veranstaltungen im deutschen Rettungssport. Auf die Athleten warten Wettbewerbe im Wasser und am Badestrand. Das Wettkampfprogramm umfasst für Frauen und Männer jeweils fünf Einzel- und drei Staffeldisziplinen. Dazu gehören unter anderem Rennen mit Rettungsbrett und Rettungsski, ein Schwimmwettbewerb sowie der Ausscheidungslauf Beach Flags. Die Rettungssportler kämpfen um persönliche Erfolge. Zugleich sammeln sie auch Punkte für ihre Vereine und die Gesamtwertung der DLRG Trophy.

Titelverteidiger kommen aus Niedersachsen

Zu den Favoriten zählt in diesem Jahr wieder die DLRG Lüneburg. Die Niedersachsen gewannen im vergangenen Jahr die Gesamtwertung und sicherten sich damit bereits den dritten Gesamtsieg in Folge. Mit 16 Sportlerinnen und Sportlern reist Lüneburg zum Auftakt der neuen Saison an und gehört damit zu den teilnehmerstärksten Vereinen der Veranstaltung.

Mit der DLRG Hagen im Bremischen geht ein weiterer niedersächsischer Verein mit einer starken Mannschaft am Sander See in den Wettkampf. Zwölf Rettungssportler vertreten den Verein bei den Wettkämpfen um die Trophy. Für beide Clubs bietet der Saisonauftakt die erste Gelegenheit, sich in Position für den weiteren Verlauf der Serie zu bringen. Auf eine vordere Platzierung in der Tagesgesamtwertung schielen auch die Teams der DLRG Ortsgruppen aus Harsewinkel, Gelsenkirchen-Buer (beide Nordrhein-Westfalen) und Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) sowie die DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt (Rheinland-Pfalz).

Blick in die Olympische Zukunft?

Der erste Startschuss am Sander See (Loppelter Weg, 26452 Sande) fällt am Samstag (20.6.) um 8 Uhr. Bis etwa 18 Uhr kämpfen die Teilnehmer um Podestplätze und die erste der drei Tageswertungen der Serie. Zuschauer sind herzlich eingeladen, die Wettbewerbe zu verfolgen und die Athletinnen und Athleten anzufeuern. Dabei erleben sie womöglich eine kommende olympische Sportart. Noch im Juni entscheidet das Internationale Olympische Komitee über die Aufnahme neuer Sportarten bei den Olympischen Spielen 2032 in Brisbane, Australien. Der Freigewässer-Rettungssport ist in Down Under sehr populär und die Aussichten stehen nach Auffassung der DLRG gut.

Die DLRG Trophy

Die jährlich ausgerichtete DLRG Trophy umfasst drei Wettbewerbe. Nach dem Auftakt am Sander See geht es am 1. August an die Ostsee in Prerow (Mecklenburg-Vorpommern). Das Finale findet am 5. September am Stoteler See in Hagen im Bremischen statt. Gesamtsieger der DLRG Trophy wird die Mannschaft, die in der Addition aller drei Wettkampftage die höchste Punktzahl erreicht.

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.

Achtung Redaktion: Druckfähige Bilder zur honorarfreien Verwendung für die Berichterstattung (Archivmaterial) gibt es im DLRG Medienportal.

Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 0 57 23 955 442, Mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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