DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Ein Kind ertrinkt. Findest du es? - DLRG macht den Rettungsschwimmer-Test
Bad Nenndorf (ots)
- Tausende Ehrenamtliche sichern Strände an Nord- und Ostsee
- Kampagne in sechs Großstädten lädt zum Mitmachen ein
- Grabarz & Partner und Ströer mit an Bord für die Sicherheit am und im Waser
An den Badestränden wird es an heißen Tagen schnell unübersichtlich. Doch im Notfall zählt jede Sekunde. Das verdeutlicht die aktuelle Digital-Out-Of-Home-Kampagne (DOOH) der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die zugleich für freiwilliges Engagement in der Wasserrettung wirbt. Vom 3. Juni an ruft die DLRG in sechs Großstädten zwei Wochen lang Passanten auf, einen ganz besonderen Rettungsschwimmer-Test zu machen: Betrachter des zehn Sekunden kurzen Spots, der auf den digitalen Außenmedien von Ströer im öffentlichen Raum zu sehen sein wird, haben die Aufgabe, an einem Strand voller Menschen ein ertrinkendes Kind zu finden - binnen eines Augenblicks. Das Medienhaus Ströer und die Werbeagentur Grabarz & Partner ermöglichen diese kreative Aktion für mehr Sicherheit am und im Wasser.
"Zehntausende Freiwillige engagieren sich in der DLRG bereits mit viel Herzblut dafür, Ertrinken zu verhindern. Doch wir finanzieren uns als Organisationen vor allem aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Wir brauchen starke Partner, die unsere Ziele teilen", sagt DLRG Präsidentin Ute Vogt. "Wir freuen uns, dass Grabarz & Partner erneut mit ihrer Kreativität unterstützt, und Ströer das großartige Ergebnis direkt auf die Straße bringt."
"Über die digitalen Außenmedien muss man Geschichten in wenigen Sekunden erzählen. Gleichzeitig wissen wir, dass im Wasser häufig wenige Sekunden über Leben und Tod entscheiden. So entstand der Gedanke, das zeitliche Limit von DOOH für einen Selbsttest zu nutzen", sagt Ralf Heuel, CCO und Partner bei Grabarz & Partner. "Finde ich das Kind in wenigen Sekunden? Und auch all die, die diesen Test nicht bestehen, wissen jetzt, dass die DLRG Rettungschwimmer:innen sucht."
"Unsere digitalen Außenmedien erreichen Menschen genau dort, wo Aufmerksamkeit zählt - im öffentlichen Raum und in entscheidenden Momenten. Mit der DLRG Kampagne zeigen wir, wie wirkungsvoll DOOH in wenigen Sekunden nicht nur Botschaften vermittelt, sondern Verhalten anstößt und gesellschaftliches Engagement stärkt. Wir sind stolz, unsere Reichweite und Innovationskraft einsetzen zu können, um auf ein so wichtiges Thema wie Wassersicherheit aufmerksam zu machen und Ehrenamt sichtbar zu unterstützen", sagt Alexander Stotz. CEO der Ströer Media Deutschland GmbH.
Ehrenamtliche suchen Verstärkung
Die aktuelle DOOH-Kampagne lädt dazu ein, sich selbst für die Wassersicherheit zu engagieren. Sie wird in den kommenden zwei Wochen immer wieder auf zahlreichen Bildschirmen in Berlin, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart zu sehen sein. "Interessenten erhalten auf der eingeblendeten Internetseite Informationen zu unserem zentral organisierten Wasserrettungsdienst an Nord- und Ostsee. Darüber hinaus freuen sich jedoch alle unsere lokalen Vereine in der gesamten Republik über neue freiwillige Mitstreiterinnen und Mistreiter", so Vogt.
Im vergangenen Jahr waren rund 51.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG ehrenamtlich an mehr als 1.200 offenen Gewässern und in ebenso vielen Schwimmbädern ehrenamtlich im Einsatz. Sie retteten 1.154 Menschen das Leben. In über 700 Fällen bewahrten sie Personen direkt vor dem Ertrinken.
Tausende Freiwillige an Nord- und Ostsee
Für viele Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer ist der Einsatz auf den DLRG Stationen an der Nord- und Ostseeküste besonders interessant. Von Mai bis September wachen allein über 7.000 Einsatzkräfte an den rund 100 bewachten Badestellen, die dem zentral organisierten Wasserrettungsdienst der DLRG angeschlossen sind. Während der Hauptferienzeit im Hochsommer sind zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten fast 850 Rettungsschwimmer gleichzeitig im Einsatz.
Der Kampagnen-Spot ist zu finden auf dem DLRG YouTube-Kanal. Weitere Infos über die ehrenamtliche Arbeit gibt's auf dlrg.de.
Pressekontakt:
Martin Holzhause
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