Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V.

Direktvertriebsunternehmen investieren verstärkt in Informationstechnologien - Online-Shops und Online-Werbung im Trend

Berlin (ots) - 85 Prozent der deutschen Direktvertriebsunternehmen legen ihren zukünftigen Investitionsschwerpunkt auf den Bereich Informationstechnologie. Dies geht aus der aktuellen Marktstudie zur Situation der Direktvertriebsbranche 2013 hervor, die von der Universität Mannheim im Auftrag des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) durchgeführt wurde. Während für das vergangene Jahr die Bereiche Marketing und Vertrieb als wichtigste Investitionsschwerpunkte genannt wurden, lag in der diesjährigen Befragung IT im Fokus der Unternehmen. Die Bereiche Marketing und Vertrieb (67 Prozent) sowie Personal (63 Prozent) wurden auf die Plätze 2 und 3 gedrängt. Diese Entwicklung ist umso interessanter, zumal 2012 nur 8 Prozent der Unternehmen den Schwerpunkt für zukünftige Investitionen auf den IT-Bereich legten. "Angesichts eines Trends hin zum Mehrkanalmarketing und dem damit verbundenen geplanten Ausbau von Online-Präsenzen vieler Unternehmen ist dies durchaus ein zu erwartender Effekt.", erklärt Prof. Dr. Florian Kraus von der Universität Mannheim.

45 Prozent der Direktvertriebsunternehmen nutzten zum Zeitpunkt der Befragung im März und April 2014 bereits Online-Shop-Angebote und jedes weitere fünfte Unternehmen plant in den kommenden fünf Jahren die Einführung eines Online-Shops. Zum Vergleich: Ende 2012 hatten nur 28 Prozent der befragten Unternehmen einen Online-Shop eingerichtet. Außerdem finden zwei von drei Werbeaktivitäten der Direktvertriebsunternehmen online statt, vorrangig auf der Unternehmenswebseite (27 Prozent) oder in den Sozialen Medien (20 Prozent). Aber auch Online-Anzeigen werden von 12 Prozent der Unternehmen genutzt. Jochen Acker, BDD-Vorstandsvorsitzender, kennt die Vorteile und Herausforderungen, die durch die zunehmende Digitalisierung für die Branche entstehen: "Das Internet bietet viele Chancen für den Direktvertrieb, wie beispielsweise die Akquise von Kunden oder das Vernetzen von Vertriebspartnern in den Sozialen Medien. Wichtig ist aber eine intelligente Verzahnung mit dem Konzept des Direktvertriebs, denn das Internet kann den persönlichen Kontakt zwar ergänzen, aber nicht ersetzen."

Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.:

Seit über vierzig Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis "Gut beraten - zu Hause gekauft" gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind über 30 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Heimtiernahrung sowie Energiedienstleistungen.

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