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"Rhön" zurück im Heimathafen (BILD)

Der Betriebstofftransporter Rhön läuft nach der Teilnahme an der Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG 1) wieder in Wilhelmshaven ein.
Der Betriebstofftransporter Rhön läuft nach der Teilnahme an der Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG 1) wieder in Wilhelmshaven ein.

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Wilhelmshaven (ots) - Am Samstag, den 08. Juni 2013 um 10 Uhr, wird der Betriebs-stofftransporter "Rhön" nach Wilhelmshaven zurückkehren. Die "Rhön" hatte ihr Schwesterschiff "Spessart" Ende März abgelöst, um an einen der ständigen maritimen Einsatzverbände der NATO (SNMG 1 - Standing NATO Maritime Group 1) teilzunehmen.

Zusammen mit der Fregatte "Hessen" bildete der zivil besetzte Tanker unter dem Kommando von Kapitän Egon Rhauderwiek den deutschen Beitrag in dem NATO Einsatzverband. Die Aufgabe des Tankers "Rhön" bestand unter anderem darin, die beteiligten Einheiten in See mit Kraftstoff zu versorgen. Dadurch wurde die Verweildauer der Schiffe auf See verlängert, ohne das Häfen zur Nachversorgung angelaufen werden mussten. Hierdurch leisteten die "Rhön" und "Spessart" einen wertvollen Beitrag zur Auftragserfüllung. Unter Führung von Flottillenadmiral Georg von Maltzan (59), der mit einem interna-tionalen Stab auf der Fregatte "Hessen" eingeschifft war, hat der Verband an verschiedenen multinationalen Manövern und der Operation Active Endeavour (OAE) teilgenommen.

Der Tanker und seine 42 Mann starke Besatzung haben in den vergangenen 90 Tagen, rund 20.210 Seemeilen zurückgelegt und 4200 m³ Dieselkraftstoff und 86 m³ Flugkraft-stoff an Einheiten aus fünf Nationen übergeben.

"Insgesamt ist der Einsatz als erfolgreich zu betrachten. Alle Anforderungen an die "Rhön" konnten aus meiner Sicht voll erfüllt werden", resümierte Kapitän Rhauderwiek im Rückblick auf den Einsatz. Der Kapitän der "Rhön" ergänzte: "Mit Stolz kann ich nach diesem Einsatz auf meine Besatzung blicken. Mit sehr großer Flexibilität und hoher Leistungsbereitschaft hat sie wesentlich zum Gelingen beigetragen."

Hintergrund SNMG 1

Die NATO unterhält zurzeit vier ständige maritime Einsatzverbände, die aus Schiffen und/oder Booten der einzelnen Mitgliedsstaaten zusammengestellt sind. Diese maritimen Verbände der NATO stellen als multinationale Reaktionskräfte (NATO Response Force) sicher, dass das transatlantische Bündnis schnell und flexibel in Krisensituationen handeln kann. Die Standing NATO Maritime Group 1 (SNMG1) ist einer dieser Verbände und wurde bereits 1967 unter dem Namen Standing Naval Force Atlantic (SNFL) aufgestellt. Im Januar 2005 erhielt der Verband seine jetzige Bezeichnung. Aufgaben des Verbandes sind vor allem Kontrolle und Schutz strategisch wichtiger Seewege. Dazu operiert er vor allem im Nordatlantik und der Nordsee, kann bei Bedarf aber sofort in andere Krisengebiete verlegt und dort eingesetzt werden.

Hintergrund OAE

Die Operation Active Endeavour hat seit dem 26. Oktober 2001 das Ziel, NATO-Solidarität und Entschlossenheit zu demonstrieren und zur Entdeckung und Abschreckung terroristischer Aktivitäten im Mittelmeer beizutragen. Im Wesentlichen findet dabei eine Seeraumüberwachung zur Erfassung und Dokumentation des zivilen Seeverkehrs und der daran teilnehmenden Handelsschiffe statt. Die erfassten Daten sind Grundlage für präventive Maßnahmen gegen terroristische Aktivitäten und werden auch für andere Marineeinsätze im Mittelmeerraum - wie zum Beispiel den UNIFIL-Einsatz der Deutschen Marine vor dem Libanon - genutzt. Für die Dauer eines Mittelmeertransits beteiligen sich immer wieder Schiffe und Boote der Deutschen Marine an der Operation Active Endeavour. Der Deutsche Bundestag hat am 13. Dezember 2012 das Mandat für die deutsche Beteiligung an der Operation Active Endeavour um ein weiteres Jahr verlängert. Damit kann sich die Bundeswehr weiterhin mit bis zu 700 Soldaten an der Anti-Terror-Mission im Mittelmeer beteiligen.

Hinweise für die Presse

Medienvertreter sind zum Pressetermin Einlaufen Betriebsstofftanker "Rhön" eingeladen. Für die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten.

Termin:

Samstag, den 8. Juni 2013. Eintreffen bis spätestens 9.15 Uhr. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich.

Ort:

Marinestützpunkt Heppenser Groden, Alfred-Eckhardt-Straße 1, 26384 Wilhelmshaven (Anschrift/Adresse für Ihr Navigationsgerät)

Anmeldung:

Medienvertreter werden gebeten, sich mit dem der digitalen Pressemappe beiliegenden Anmeldeformular bis Freitag, den 7. Juni 2013, 10 Uhr beim Presse- und Informationszentrum unter der Fax-Nummer +49(0)4421-68-68796 zu akkreditieren. Nachmeldungen sind nicht möglich.

Pressekontakt:

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Pressestelle Einsatzflottille 2 Wilhelmshaven
Telefon: (+49)4421-68-5800/5801
markdopizpressestellewhv@bundeswehr.org

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