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Van Aken bei „maischberger“ zu Antisemitismus-Vorwürfen – „Mein Ziel ist, dass diese Menschen diese Partei verlassen“

Berlin (ots)

Der ehemalige Bundesvorsitzende der Linkspartei Jan van Aken befürwortet einen Parteiausschluss möglicher antisemitischer Linken-Mitglieder. "Mein Ziel ist, dass diese Menschen diese Partei verlassen. Wir stehen ganz klar an der Seite der Jüdinnen und Juden in Berlin“, sagt van Aken in der ARD-Talksendung "maischberger". Die Sendung wird heute um 22:50 in Das Erste ausgestrahlt. Der Linkenpolitiker forderte von seinen Parteifreunden, sich klar von jeder Rechtfertigung der Hamas-Terrorangriffe am 7. Oktober 2023 zu distanzieren. „Es ist überhaupt nicht zu rechtfertigen, Gewalt zu rechtfertigen oder Gewalt zu befürworten. Das war Terroraktion so, und wer das nicht tut, der hat in der Partei nichts zu suchen.

Seiner Parteifreundin Elif Eralp empfahl van Aken mit Blick auf eine mögliche Regierung der Linken in Berlin, „dass sie zum Beispiel das Amt des Antisemitismusbeauftragten direkt ins Rote Rathaus holt, also direkt eine Stabsstelle bei der Bürgermeisterin hat.“ Eralp habe ja sehr konkrete Vorschläge, wie man die Sichtbarkeit vom jüdischen Leben in Berlin wieder stärken kann, wie man jüdisches Leben besser schützen kann“, betonte van Aken.

Van Aken kündigte bei „maischberger“ zudem einen Bericht zu den Vorwürfen gegen den Linken-Abgeordneten Ferat Koçak an: „Er hat gegenüber den Vorsitzenden der Partei und der Fraktion alles offengelegt. Und wir werden noch in dieser Woche, glaube ich, einen sehr umfassenden Bericht über das bekommen, was da war“. Koçak werden Kontakte zu kriminellen Mitgliedern der Remmo-Familie in Berlin und Hamas-nahen Aktivisten vorgeworfen.

„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.

Redaktion: Elke Maar

Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de

Pressekontakt:

Anabel Bermejo | better nau Kommunikationsagentur | Tel. 0172 587 0087 | bermejo@betternau.de
WDR Kommunikation | Tel. 0221 220 7100 | kommunikation@wdr.de

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