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27.09.2019 – 15:53

ARD Das Erste

"ttt - titel thesen temperamente" (NDR) am Sonntag, 29. September 2019, um 23:20 Uhr

München (ots)

Die geplanten Themen:

Der Kampf um Kultur und Geschichte - Die AfD vor der Wahl in Thüringen Die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen haben mit dem enormen Zuwachs der AfD für ein heftiges Beben gesorgt. Die Koalitionsverhandlungen laufen noch - schon stehen im nächsten Bundesland die nächsten Wahlen an: in Thüringen. Hier steht die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Björn Höcke in den Startlöchern. Was heißt das für die Kultur in dem Land, in dem mit Weimar die Wiege der deutschen Klassik liegt, aber auch die KZ-Gedenkstätte Buchenwald? "ttt" fragt nach in Weimar und Buchenwald, verfolgt eine AfD-Kundgebung in Erfurt und erlebt in Rudolstadt, wie erschreckend normal die Präsenz der Rechten bereits geworden ist. Im Netz schon jetzt: eine Chronik der kulturpolitischen Aktivitäten der AfD in ganz Deutschland: www.daserste.de/ttt

Außen homophob, innen schwul? - Das Buch "Sodom" über die katholische Kirche Die Mehrheit der Kirchenmänner im Vatikan ist schwul, behauptet der französische Soziologe und Journalist Frédéric Martel. Und gerade die homosexuellen Vertreter würden eine Erneuerung der Kirche verhindern. In seinem Buch "Sodom" berichtet Martel von Intrigen und auch von Liebesbeziehungen im Vatikan. Und er kommt zu dem Schluss, dass gerade diese Männer nach außen eine strenge Sexualmoral vertreten, um von der eigenen Sexualität abzulenken. Sogar das jahrelange Schweigen über sexuellen Missbrauch habe damit zu tun, sei Teil dieses Systems. Frédéric Martel hat für sein Buch jahrelang recherchiert, mit Kardinälen, Bischöfen und Priestern gesprochen. Doch kann er seine Thesen auch belegen? "ttt" spricht mit Frédéric Martel über sein Buch "Sodom. Macht, Homosexualität und Doppelmoral im Vatikan".

Jane Birkin - Die privaten Tagebücher

Vergessen Sie alles, was Sie von Jane Birkin je gedacht haben - Sexbombe, Mode-Ikone, Schauspielerin, Sängerin, It-Girl, Partnerin von Serge Gainsbourgh. Ihre gerade veröffentlichten Tagebücher, die sie seit ihrer Kindheit führt, zeigen eine neue, unbekannte Seite - die ungeschönte, ganz private ("Munkey Diaries"). Sie erzählt nicht von ihren Filmen oder Songs, sondern von ihren Männern und Töchtern. Mit dem Wissen, was vor drei Jahren geschah, lesen sich Jane Birkins Tagebücher wie eine Selbstbefragung. Ihre Tochter Kate brachte sich um, mit 46. Was habe ich falsch gemacht? Habe ich Kate genug geliebt? Das scheint aus jeder Zeile zu sprechen.

Jetzt auch noch die Wissenschaft! - Wie in Ungarn Victor Orbán weiter Gleichschaltung betreibt In Ungarn dürfte die Freiheit der Wissenschaft die längste Zeit bestanden haben: Nicht nur, dass der neue Direktor der Akademie der Wissenschaften in der Vergangenheit mehrfach mit fremden- und islamfeindlichen Äußerungen aufgefallen ist, womit er sich nicht gerade als Freigeist zu erkennen gibt. Vielmehr ist seine Ernennung durch Victor Orbán Teil eines umfassenden Umbaus der Akademie der Wissenschaften, die nun stärker politisch kontrolliert wird. Fünfzehn Institute der Akademie sind jetzt einem Gremium unterstellt, bei dem Orbáns Fidez-Partei die Mehrheit stellt. Beschlossen wurde bereits, das Fach "Gender Studies" abzuschaffen - denn es untergrabe die "Fundamente der christlichen Familie", so die Begründung. Doch damit nicht genug: Die ehemalige "Karl-Marx-Universität für Wirtschaftswissenschaften Budapest" wird privatisiert - und es steht zu befürchten, dass sie die neue Kaderschmiede für Fidesz wird. "ttt" spricht mit betroffenen Studierenden und Professoren - und fragt nach bei Katharina Barley, der frischgewählten Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, wie es sich das mit den europäischen Werten vereinbaren lässt.

Meister der Metamorphosen - Kinofilm über den Künstler M.C. Escher Unmögliche, endlose Treppen. Wasser, das bergauf fließt. Vögel, die sich in Fische verwandeln. Hände, die sich gegenseitig zeichnen. Paradox! M.C. Escher (1898-1972) ist eine Ikone, seine Grafiken sind weltbekannt. Der Dokumentarfilm "M.C. Escher - Reise in die Unendlichkeit" (Kinostart: 10. Oktober) erweckt Eschers Bilder mit Animationen zum Leben und lässt den niederländischen Künstler anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und Notizen selbst zu Wort kommen (gesprochen von Matthias Brandt). Was inspirierte ihn? Woher kamen seine Ideen? Ein faszinierender Einblick in den Escher-Kosmos!

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Moderation: Max Moor Redaktion: Edith Beßling, Christine Gerberding, Niels Grevsen, Melanie Thun (NDR)

Pressekontakt:

Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste,
Tel: 089/5900 23876, E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de

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