Das könnte Sie auch interessieren:

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

Premiere bei AIDA: Erstanlauf in Kapstadt mit AIDAaura / AIDA erweitert ab Dezember 2019 Programm mit 14-tägiger Route "Südafrika & Namibia" mit AIDAmira

Rostock (ots) - Am Morgen des 11. Januar 2019 erreichte AIDAaura den Hafen von Kapstadt. Als erstes Schiff der ...

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

25.11.2016 – 01:00

Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger: NRW-Ministerin warnt vor Hüft-OP mit schwerwiegenden Folgen bei älteren Menschen - Steffens befürwortet Cannabis-Vergabe im Pflegeheimen

Köln (ots)

Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis 90/Grüne) hat vor Hüft-Operationen mit fatalen Folgen für ältere Menschen gewarnt. Viele hätten danach zwar eine "intakte Hüfte", verließen aber das Krankenhaus "in einem Zustand der Verwirrtheit" und müssten "hinterher in Pflege", sagte Steffens in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). "Dann hätte man diesen Eingriff vielleicht besser gelassen oder eine alternative Form der Behandlung gewählt. Körperliches Leiden gelindert, Allgemeinzustand verschlechtert - so sollte ein OP-Ergebnis nicht sein." Die aktuelle Auffassung von Wirtschaftlichkeit könne "leider oft zu medizinischen Folgeschäden führen, die ethisch und moralisch nicht zu vertreten sind", so die Ministerin. Deshalb müssten die Kliniken mehr finanzielle Anreize für bessere Qualität bekommen. So vermeide etwa eine Klinik in Münster solche negativen Operationsfolgen bei alten Menschen, indem die Patienten "beispielsweise keine Voll-, sondern nur eine Teilnarkose erhalten und auf dem OP-Tisch ein warme Decke bekommen".

Die Ministerin befürwortete zudem die Vergabe von Cannabis in Pflegeheimen, wie dies etwa in Israel geschieht. "Warum denn nicht, wenn dadurch Schmerz und Leid erspart werden können?" Sie halte die ganze Cannabis- Diskussion "ohnehin für viel zu ideologiegesteuert".

Pressekontakt:

Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Kölner Stadt-Anzeiger
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Kölner Stadt-Anzeiger