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Kölner Stadt-Anzeiger: Beamtenbund weist Forderung nach Verbeamtungsstopp für Lehrer zurück

Köln (ots) - Beamtenbund weist Forderung nach Verbeamtungsstopp für Lehrer zurück Dbb-Chef Klaus Dauderstädt: "Für den Staat würde es teurer"

Köln. Der Deutsche Beamtenbund hat sich gegen Forderungen gewehrt, Lehrer künftig nicht mehr zu verbeamten. "Das ist eine Forderung, die wir schon seit Jahrzehnten hören", sagte Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Klaus Dauderstädt dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "Wir können nicht erkennen, dass sie mit neuen Argumenten unterfüttert wäre. Auf eine Verbeamtung der Lehrer zu verzichten, wäre für den Staat sogar teurer. "Für die aktive Dienstzeit wäre es nicht günstiger, weil der angestellte Lehrer durch die Sozialversicherungsbeiträge in der Bruttosumme teurer werde als der verbeamtete Lehrer." Auch in Bezug auf die Altersversorgung würde es für den Arbeitgeber nicht nennenswert billiger. Ab Sonntag beginnt in Köln die 55. Jahrestagung des Beamtenbundes. Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hatte im Magazin "Focus" einen Verbeamtungs-Stopp für Lehrer gefordert, da die Pensionsverpflichtungen für Staatsdiener sich zu gigantischen Beträgen summieren hätten. Der Beamtenstatus sei nicht mehr zeitgemäß.

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