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Kölner Stadt-Anzeiger: CDU-Arbeitskreis: Partei braucht dringend profilierte Konservative

Köln (ots) - Die CDU muss die durch den Rücktritt von Roland Koch entstandene Lücke im Profil der Partei möglichst schnell schließen, fordert der Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken (AEK) in der CDU, Martin Lohmann. Er sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe): "Ähnlich wie Friedrich Merz stand Koch für eine wertorientierte und berechenbare wirtschaftspolitische und im besten Sinne konservativ-bürgerliche Kompetenz. Diese Lücke wird nicht leicht zu schließen sein, muss aber dringend und rasch geschlossen werden. Alles andere käme einem Offenbarungseid der Partei gleich, den sie sich weder leisten kann noch leisten darf, und den sie sich nicht leisten wird. Andernfalls wäre der Blutzoll, den unsere Partei zahlen würde, zu hoch und könnte existentielle Irritationen auslösen." Die CDU, so Lohmann, brauche dringend "profilierte Konservative, die immer wieder auf den unverwechselbaren Kern dieser Partei und der damit verbundenen menschengerechten Politik aus christlicher Verantwortung verweisen. Diese Kompetenz ist für die CDU unersetzlich. Ein weiteres Ausbluten unserer Volkspartei zuzulassen, wäre geradezu sträflich und höchst unverantwortlich. Deshalb ist mit dem Rückzug von Roland Koch ein äußerst kritischer Punkt für unsere Partei erreicht. Der Verlust von rund 100.000 Mitgliedern in den vergangenen Jahren und die starken Verluste bei den Wählern in Millionenhöhe, vor allem unter überzeugten christlich-konservativ-bürgerlichen Wahlberechtigten, müssen als deutlicher Warnschuss begriffen werden."

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