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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Skandalisierung

    Heidelberg (ots) - Es gibt  Versuch und Gegenversuch der Skandalisierung. Aber bis jetzt hat nichts von dem, was aus den unteren Wahlkampf-Schubladen an Grenzwertigem nach oben gezogen wird, den Charakter eines Skandals. Allerdings, zwischen dem trotzigen "Das steht mir zu!" einer Ulla Schmidt und dem geschmeidigen Verständnis Merkels für  "Nachfragen", wenn es nach einer  zu großer Nähe von   Politik und  Akteuren der Wirtschaft riecht,    liegen    Welten der   erfolgreichen Schadenbegrenzung. Zu guter Letzt hatte auch der Haushaltsausschuss als wirkungsloses Tribunal  seinen Auftritt. Die publizistischen Büchsenspanner des Kanzler-Lagers klebten  Gerhard Schröder noch schnell das Etikett des Spesenritters an die Backe.     Aber wenn die Parteien noch von dieser Welt sind, dann registrieren sie hoffentlich, wie diese Art von Ersatz-Wahlkampf die Wähler  nicht nur ermüdet, sondern verärgert. Sie fühlen sich auf den Arm genommen.

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