Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westdeutsche Allgemeine Zeitung mehr verpassen.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Die Finger an der Börse - Kommentar von Christopher Shepherd

Essen (ots)

Wer in diesen Tagen Wertpapiere besitzt, hat
buchstäblich keine guten Aktien. Angesichts der Verwerfungen an den 
Finanzmärkten dürften sich die meisten Anleger besorgt fragen: Was 
bleibt bloß noch von meinem Geld übrig? Und so mancher wird sich wohl
schwören, nie wieder an der Börse zu spekulieren.
 Allerdings sollte man sich - bei aller nachvollziehbarer Skepsis - 
schon nochmal vor Augen halten, was Aktien für eine Rolle spielen. 
Denn über diesen Weg besorgen sich (börsennotierte) Unternehmen 
Kapital. Das wiederum setzen sie für Investitionen oder zur 
Erforschung neuer Produkte ein - und können so Arbeitsplätze 
schaffen.
 Das alles birgt Chancen für Anleger, aber eben auch Risiken. Denn 
eine Aktie mit garantierten Gewinnen gibt es nicht. Das mussten schon
alle schmerzlich erkennen, die 1996 ihr Geld in die "Volksaktie" der 
Telekom steckten.
 Und so bleibt bei aller Finanzkrise: Wenn nun alle die Finger von 
der Börse lassen, dann führt das erst Recht zum Zusammenbruch des 
Wirtschaftssystems, so wie wir es kennen.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 12.10.2008 – 18:38

    WAZ: Rettungsaktion - Hoffen auf den Fallschirm - Leitartikel von Thomas Wels

    Essen (ots) - Ganz gewiss wäre einer, der im Juli 2008 eine weltweite Welle von Verstaatlichungen großer Bankhäuser vorhergesagt hätte, zumindest eines schweren Hitzschlags bezichtigt worden. Heute, in der Woche drei der eskalierenden Finanzkrise, hängen Regierungen Schilder ans Schaufenster, auf denen steht: "Wir kaufen alles." Das Versprechen, keine ...

  • 12.10.2008 – 18:36

    WAZ: Befreiende Worte - Kommentar von Lars L. von der Gönna

    Essen (ots) - Abende wie die Fernsehpreisgala sind Verabredungen auf dem Ölteppich eilfertiger Schmeicheleien. Aber sich ein reinrassiges Kulturgewächs ans Mikro zu holen, das nicht mehr viel zu verlieren hat, ist eben nicht ohne Risiko. Da sagt einer ohne die Trivial-Tränen der Ferres, ohne das Spaßgestotter kurzlebiger Comedians, dass die televisionäre Verblödungsmaschinerie in dieser schalen Kölner Show ...