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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Hamburg

    Heidelberg (ots) - Hamburg ist zwar nur ein Anfang unter überschaubaren politischen Labor-Bedingungen. Aber diese erste schwarz-grüne Länderkoalition öffnet die Tür für neue Formen der Zusammenarbeit, die sich mehr an rationalen Abmachungen als an politischen Gewohnheiten und Kleiderordnungen orientieren werden. Und diese neue Flexibilität könnte auch dazu führen, dass die schlechteste aller Möglichkeiten, nämlich die Große Koalition, künftig nicht mehr Ultima Ratio der parlamentarischen Handlungsfähigkeit bleiben muss. Wenn "Hamburg" funktioniert, dann hat aber auch eine Gruppierung wie die Linkspartei, die sich mit Maximalpositionen profiliert und darauf setzt, dass sie additiv gebraucht wird, als Regierungspartner nur geringe Chancen. Denn sie lebt ja gerade von der Absage an den politischen Kompromiss.

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