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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Streik der Lokführer

Bielefeld (ots)

GDL-Chef Claus Weselsky will die Rolle des Buhmanns nicht auf sich sitzen lassen - und schlägt verbal zurück. Nicht er, sondern die Bahn sei schuld an den Streiks der Lokführer, behauptet Weselsky dreist. Sein Vorwurf, die Bahn würde der Minigewerkschaft ihre Grundrechte entziehen, entbehrt jeglicher Grundlage. Das Streikrecht ist verbrieft. Natürlich darf die GDL - wie jede andere Gewerkschaft auch - ihre Mitglieder zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Die Frage ist nur, ob die Verhältnismäßigkeit noch stimmt. Klare Antwort: Nein! Trotzig wie ein kleiner Junge beharrt Weselsky darauf, an vier Tagen halb Deutschland lahmzulegen, Millionen Reisende erneut vor den Kopf zu stoßen und dabei sogar die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Mauerfalls zu überschatten. Einzig mit dem Ziel, die Macht seiner GDL im Kampf mit der konkurrierenden Eisenbahnergewerkschaft EVG zu stärken. Nicht nur die Bahn, auch Teile der Wirtschaft rechnen nun mit finanziellen Schäden in Millionenhöhe. Die Situation ist derart vergiftet, dass es höchste Zeit wird, einen Schlichter zu akzeptieren. Das Maß ist voll, Herr Weselsky.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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