Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Luftrettung

Bielefeld (ots) - Eine funktionierende Luftrettung ist lebenswichtig. Und bis jetzt läuft in Deutschland auch alles bestens. Von technischen Defiziten oder gar Unfällen wegen unzugänglicher Landeplätze ist nichts bekannt. Dennoch muss vieles verändert werden. Sagt die EU. Häufig angeflogene Krankenhauslandeplätze müssen strengere Kriterien erfüllen - auch deshalb, weil in anderen Ländern veraltete Helikopter unterwegs sind, die nur in sehr flachen Einflugwinkeln landen können. Anstatt auf bessere Technik zu dringen, setzen also die Rückständigsten die Standards. Allerdings befinden sich die anzufliegenden Unfallstellen selten auf hindernisfreiem Gelände. Daran haben die EU-Bürokraten aber nicht gedacht. Sicherlich ist die Kritik des Chirurgenverbandes übertrieben, dass künftig die Hälfte der Krankenhäuser nicht mehr angeflogen werden kann. Gerade mit Blick auf OWL gibt es keinen Grund für Panikmache. Ärgerlich sind die EU-Vorschriften dennoch. Zumal hinter vorgehaltener Hand Insider zugeben, dass sich andere Länder - im Gegensatz zum Musterschüler Deutschland - gar nicht um die Einhaltung der Regeln scheren.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: