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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Südafrika

Bielefeld (ots) - Keine politischen Überraschungen, kaum Unregelmäßigkeiten: Die Wahlen in Südafrika hätten vom Urnengang am Mittwoch bis zur Auszählung am Freitagabend nicht unspektakulärer ablaufen können. Das ist eine gute Meldung. Vielleicht ist es sogar eine sehr gute Nachricht selbst für jene, die dem machtvoll bestätigten ANC aus guten Gründen kritisch gegenüberstehen. Über den Tod von Nelson Mandela hinaus gibt es stabile Verhältnisse am Kap. Der Weg aus der Apartheid heraus zu einer neuen staatlichen Gemeinschaft ist geschafft. Auch wenn einzelne Farben der Regenbogennation verblassen, die Weltwirtschaftskrise den Rohstofflieferanten belastet und Präsident Jacob Zuma beileibe kein Glücksfall für das Land ist, vieles wird gut. Die Demokratische Allianz von Helen Zille ist leicht gestärkt, wird aber wohl nie zur bestimmenden Kraft werden. Die neuen Radikalen von Links könnten dem ANC schon eher das Wasser abgraben. Ganz klar: Mandelas alte Mitstreiter sind satt und müde. Die Zustimmung durch 63 Prozent der Wähler wird sie auch künftig nicht munterer machen.

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