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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur IWF-Tagung

Bielefeld (ots) - Irgendwas ist immer, irgendein Sorgenkind gibt es immer - auch in der Weltwirtschaft. Macht beispielsweise Griechenland keine Probleme, hat ein anderes Land Reform- beziehungsweise Unterstützungsbedarf, aktuell die Ukraine. Dennoch: So gut wie am Wochenende ist das Fazit der IWF-Frühjahrstagung lange nicht ausgefallen - zumindest, was die nackten Zahlen der Weltwirtschaft betrifft. Um 3,6 Prozent soll die Konjunktur 2014 wachsen. Für 2015 gehen IWF-Chefin Christine Lagarde und ihre Kollegen von 3,9 Prozent aus. 2013 waren es noch drei Prozent. Wie die Steigerung gestemmt werden soll? Mit Reformen, Investitionen und globaler Zusammenarbeit. Ziel ist es, Krisen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Wie schnell neue Krisen aber auf der Tagesordnung stehen können, hat die Entwicklung in der Ukraine gezeigt. Der IWF sieht hier die größte Gefahr für die globale Wirtschaft in den kommenden Monaten. Das Land soll deshalb möglichst schnell ein milliardenschweres Hilfsprogramm erhalten. Die Krisenabwehr wird den IWF wohl doch noch länger beschäftigen.

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