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19.10.2011 – 21:15

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Kreditklemme:

Bielefeld (ots)

Wer in der Klemme steckt, gibt das nicht gerne zu. Je mehr von allen Seiten öffentlich über die Zweifel an der Bonität gesprochen wird, um so mehr Schaden nimmt die Kreditwürdigkeit. Dennoch nutzt Schönreden in NRW gar nichts mehr. Nicht nur Griechenland muss uns alarmieren. Unverkennbar ist die Tatsache, dass die deutsche Bestbewertung der Bonität nicht mehr automatisch bis zu Städten und Gemeinden durchgereicht wird. Offenbar wurde kommunalen Einrichtungen, darunter angeblich eine aus OWL, von der Hausbank die Kreditlinie gekündigt. Immerhin: Die Betreffenden bekommen noch woanders Geld. Kämmerer in NRW brauchen tagtäglich frisches Geld. Daran hapert es. Dabei können Kommunen nach herrschender Lehre gar nicht pleite gehen. Insider, die nicht genannt werden wollen, berichten, dass die Geldbeschaffer in den Rathäusern allmorgendlich nicht mehr aus einem Dutzend Angeboten, sondern nur aus drei bis vier Offerten wählen können. Was geschieht, wenn bis mittags gar kein Angebots-Fax mehr eintrudelt? Das weiß nicht einmal der Innenminister.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

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