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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur überfälligen Gebührenanzeige an Geldautomaten

Bielefeld (ots) - Seit dem Wochenende müssen Bankkunden nicht mehr die Katze im Sack kaufen. Beim Abheben an fremden Geldautomaten ist dann nämlich schon vorher klar, welche Gebühr fällig wird. Das ist eine gute, weil kundenfreundliche Maßnahme. Viele Menschen werden die neue Gebührenanzeige nun nutzen, um gezielt nach günstigen Anbietern Ausschau zu halten. Denn die Bereitschaft, für das Abheben von Geld eine Gebühr zu bezahlen, ist in der Bevölkerung ausgesprochen gering ausgeprägt. Wer schon einmal die Leistung fremder Geldautomaten in Anspruch genommen hat, weiß, dass sich die Banken diesen Service teuer bezahlen lassen. Schade nur, dass die Sparkassen und Volksbanken weiter unterschiedliche Gebühren in ihren Instituten erheben. Kundenfreundlich und wünschenswert wäre nach Ansicht von Verbraucherschützern eine gesetzliche Begrenzung auf maximal zwei Euro. So lange dies nicht geschieht, bleibt ein Tipp brandheiß: Am besten schon bei der Wahl der Bank darauf achten, dass diese über ein flächendeckend verzweigtes Automatennetz verfügt. Dann bleiben einem hohe Gebühren erspart.

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