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Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Obama:

Bielefeld (ots)

Barack Obama fliegen die Herzen zu. Ob in
London, Straßburg oder Baden-Baden: Der mächtigste Mann der 
westlichen Welt gibt sich nachdenklich und konziliant, bekennt sich 
zu Fehlern der USA im Kampf gegen den Terrorismus, gegen den 
Klimawandel, gegen die Wirtschaftskrise.
Das kommt gut an bei den Europäern. Drei Viertel aller Deutschen 
wünschen sich laut ARD-Deutschlandtrend einen »deutschen Barack 
Obama«, vier Fünftel trauen ihm einen wichtigen Beitrag zur Lösung 
der Finanzkrise zu.
Für einen Kandidaten im Wahlkampf wäre das ein exzellentes Ergebnis. 
Doch Obama ist nicht Kandidat, sondern Präsident. Deshalb ist seine 
Ankündigung, sich für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen zu wollen, 
einerseits von Herzen begrüßenswert, andererseits mit dem Verstand 
nicht zu begreifen.
Russland wird den Abrüstungsplänen ohnehin gewogen sein - der kalte 
Krieg ist vorbei, die Atomarsenale verschlingen Milliarden. Briten 
und Franzosen mögen ähnlich rechnen. Doch was ist mit China und 
Israel, mit Indien und Pakistan? Ganz zu schweigen von Iran und 
Nordkorea. Und warum soll sich ausgerechnet der EU-USA-Gipfel in Prag
mit dieser Frage befassen und nicht die Nato?
Obama, der Superstar? Oder Obama, der Populist? Der US-Präsident 
steht am Scheideweg.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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