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Kassen fordern gesellschaftlichen Konsens 15. Handelsblatt Jahrestagung Health 2010 29. und 30. November 2010, Pullman Berlin Schweizerhof http://www.health-jahrestagung.de/

Düsseldorf/Berlin (ots) - Zusatzbelastungen für die Krankenkassen-Mitglieder scheinen beschlossen zu sein. In welcher Form die Krankenkassen jedoch höhere Zusatzbeiträge erheben sollen und ob den Zusatzbeitrag künftig alle Kassen erheben, will die Koalition jedoch erst nach der Bundespräsidentenwahl besprechen. Die gesetzlichen Krankenkassen erwarten 2011 ein Defizit von elf Milliarden Euro, das die Gesundheitsexperten von Union und FDP über Einsparungen bei Ärzten, Krankenhäusern und Arzneimitteln sowie über höhere Einnahmen ausgleichen möchten. Birgit Fischer, Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, hält die einseitige Belastung der Versicherten durch Zusatzbeiträge für falsch und fordert stattdessen: "Die prognostizierte Finanzierungslücke erfordert besondere Anstrengungen aller Beteiligten. Ich werbe deshalb für eine neue Partnerschaft im Gesundheitswesen, in der Ärzte, Kliniken, Kassen und Politik gemeinsam die solidarische Krankenversicherung zukunftssicher machen. Auch die Arbeitgeber müssen ihren Beitrag leisten, da sie von einem leistungsstarken Gesundheitswesen profitieren. Es ist allemal gerechter, zur paritätischen Beitragsfinanzierung zurückzukehren, bevor man die Zusatzbeiträge ausweitet", erklärt die Barmer-Chefin gegenüber dem Veranstalter Euroforum. "Das Gesundheitssystem ist zu wichtig, als dass wir uns im Streit um Positionen verlieren dürfen. Vielmehr brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens, wie die nachhaltige Finanzierung im 21. Jahrhundert gestaltet wird, damit der medizinische Fortschritt weiterhin für alle nutzbar ist", sagt Prof. Dr. Norbert Klusen, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse.

Auf der 15. Handelsblatt Jahrestagung Health 2010 (29./30. November 2010, Berlin) diskutieren Fischer und Klusen zusammen mit Gesundheitsminister Dr. Philip Rösler und 30 weiteren hochrangigen Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft und der Politik über die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems. Aktuelle Informationen ist abrufbar unter: http://www.health-jahrestagung.de/

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