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13.06.2012 – 12:54

Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V.

Eurobarometer: Keine Jugendschutzproblematik bei der Zigarre

Bonn (ots)

Auch wenn man beim Genuss einer guten Zigarre nicht an Statistiken und deren Zahlenwerk denken möchte, ist der Bundesverband der Zigarrenindustrie (BdZ) über die Aussagen von offiziellen Statistiken der letzten Jahre und besonders des letzten Eurobarometers, in dem die Ergebnisse der Meinungsumfrage innerhalb der EU veröffentlicht werden, sehr erfreut.

Der Geschäftsführer des BdZ, Bodo Mehrlein, erklärt, dass man in Gesprächen mit Entscheidungsträgern und besonders im Rahmen der Tabakproduktrichtlinie immer wieder die Sonderrolle des Zigarrenkonsums hinsichtlich der Altersstruktur und dem Konsumverhalten betont. Diese schon auf den ersten Blick logisch erscheinenden Aussagen, wurden und werden durch offizielle Statistiken immer wieder belegt.

Schon der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2009 hatte für den Konsum von Zigarren und Zigarillos ausdrücklich ausgewiesen, dass Jugendliche im Alter von 15-20 Jahren keine Zigarren/Zigarillos rauchen und die Hauptaltersgruppe der Zigarren / Zigarillo-Raucher demnach männlich und weit über 40 Jahre ist. Auch der kürzlich veröffentlichte Eurobarometer 2012 der Europäischen Kommission über das Rauchverhalten der EU-Bürger unterstreicht diese Aussagen, indem er feststellt, dass Zigarren nur selten und wenn von älteren Konsumenten geraucht werden. Nur jeweils zwei Prozent aller Raucher gaben an, dass sie täglich oder wöchentlich eine Zigarre rauchen, sechs Prozent geben an, dass sie weniger als eine Zigarre im Monat rauchen. Die Zigarrenraucher sind entsprechend der Untersuchungen der Europäischen Kommission meist männlich und gehören der gehobenen Altersklasse an. Die stärkste Altersklasse der Zigarrenraucher ist dabei die der über 55-jährigen.

Nach Ansicht des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie sind diese Erkenntnisse der Europäischen Kommission, die auf Umfrageergebnissen beruhen, eine Bestätigung für seine Argumente. Bei den angedachten Regulierungsmaßnahmen in der Tabakproduktrichtlinie wird immer wieder die Bedeutung des Jugendschutzes betont und auf Regulierung der Attraktivität der Tabakprodukte für Jugendliche hingewiesen. Selbstredend unterstützt die Zigarrenindustrie den Jugendschutz, hält aber weitergehende Regulierungen seiner Produkte hinsichtlich der Verpackung und Inhaltsstoffe nicht für nötig, da die Statistiken belegen, dass Zigarren für Jugendliche keinerlei Attraktivität ausstrahlen.

Über den BdZ:

Der BdZ ist der Zusammenschluss der überwiegend mittelständisch strukturierten Hersteller und Importeure von Zigarren und Zigarillos.Weiter Informationen finden Sie unter www.zigarren-verband.de

Kontakt:

Bodo Mehrlein (GF)
Gotenstr. 27, 53175 Bonn
Telefon: +449 228 364026
E-Mail: mehrlein@zigarren-verband.de

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