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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar:Fall Mirco Das tiefe Tal der Realität STEFAN BOSCHER

Bielefeld (ots) - Fünf Monate mussten die Eltern von Mirco bangen. Sie gaben die Hoffnung nie auf, obwohl sie vermutlich ganz tief im Inneren wussten, dass alles hoffen und bangen vergeblich sein wird. Jetzt ist die Ungewissheit vorbei. Mircos Eltern werden ihren Sohn nie wieder in die Arme nehmen können, aber die Ermittler haben dafür gesorgt, dass sie mit dem Abschied nehmen beginnen können. Fünf Monate haben dutzende, teils hunderte Polizisten nichts anderes gemacht, als Mirco zu suchen. Sie gaben nicht auf, obwohl sie viele Gründe gehabt hätten: Kaum Spuren, kein Verdächtiger, nahezu keine Anhaltspunkte, wo man überhaupt suchen könnte. Die Ermittler klammerten sich an das, was sie hatten: Den Hinweis auf ein Auto. Und sie waren sich von Anfang an sicher, den Täter zu finden. Der Erfolg der Polizei wird Mircos Eltern helfen - auch wenn sie jetzt erst mal in ein tiefes Tal stürzen werden. Das Tal heißt Realität. Aber jetzt können auch sie sich klammern und festhalten an der Tatsache, dass der Tod ihres Kindes geahndet wird und dass es einen Ort geben wird, an dem sie ihrem Kind nah sein können.

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