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Berliner PHOENIX Runde "Die verlorene Generation? - Jugendliche in Deutschland", Programmhinweis für Mittwoch, 10. Mai 2006, 21.00 Uhr

    Bonn (ots) - Die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen in Deutschland steigt. Zuletzt drang der Fall "Rütli-Schule" im Berliner Brennpunkt-Bezirk Neukölln an die Öffentlichkeit. Die von Schülern ausgehende Gewalt eskalierte dort derart, dass sich die Lehrer in einem Brief an die politisch Verantwortlichen wandten. Zur Zeit sendet das ZDF eine sechsteilige Reportagereihe mit dem Titel  "S.O.S Schule" über den schwierigen deutschen Hauptschul-Alltag. Die 14. Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 2002 zeichnet ein anderes Bild. Demnach sei die Jugend Deutschlands durchaus leistungsbereit und tolerant. Entgegen dem Eindruck, den die Medienberichterstattung hinterlässt, fehlten ihr keineswegs ideelle Werte. Doch noch nie hatten Jugendliche so wenig berufliche Perspektiven. Schon der Start ins Berufsleben scheitert meist an fehlenden Ausbildungsplätzen. Mit Aggression und Resignation reagieren vorwiegend diejenigen, die in der Schule nicht zurechtkommen. Oft wachsen sie in Verhältnissen auf, in denen sich die Eltern aus der Erziehung völlig zurückgezogen haben. Werden Eltern ihrer Erziehungsverantwortung nicht gerecht? Wie viel Erziehung kann und muss der Staat leisten? Wie reformbedürftig ist das deutsche Schulsystem? Gaby Dietzen diskutiert in der Berliner PHOENIX Runde mit Julia Klöckner (CDU), Christin Müller (Familienpädagogin, "Berliner Coaching Zimmer"), Frank Braun (Deutsches Jugendinstitut) und Wilfried Steinert (Bundeselternrat).

    Wiederholung Mittwochnacht, 0.00 Uhr, und Donnerstag, 11. Mai, 09.15 Uhr

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