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PHOENIX-Pressemitteilung: Claudia Roth (Grüne) lobt Signal, das vom ersten Wahlgang ausgeht

Bonn (ots) - Bonn/Berlin, 30. Juni 2010 - Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hat das Signal gelobt, das vom ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl und den fehlenden Stimmen für Christian Wulff ausgeht. "Mich stimmt vor allem sehr, sehr positiv, dass es offensichtlich eine Wahl gibt", sagte sie im PHOENIX-Interview. Offensichtlich gebe es Frauen und Männer, die sich nicht einmauern ließen als Wahlfrauen und Wahlmänner und stattdessen sagten "heute wählen wir nicht eine Regierung, sondern den besten Bundespräsidenten" und die sich von der Stärke von Joachim Gauck haben überzeugen lassen.

Die Bundespräsidentenwahl solle nicht zur Auseinandersetzung über Schwarz-Gelb gemacht werden, sagte Roth weiter. "Die Mehrheit der Menschen will einen Präsidenten, der parteiisch ist und eine moralisch-ethische Instanz und Autorität hat, aber nicht parteipolitisch ist. Sie wollen jemanden wie Joachim Gauck, der Brücken bauen kann", betonte die Grünen-Vorsitzende. Sie finde es toll, dass Leute so selbstbewusst sind, dass sie das offensichtlich auch in ihrem Wahlverhalten im ersten Wahlgang ausgedrückt haben.

Zur Linkspartei sagte Roth, dass diese sich spätestens im dritten Wahlgang entscheiden müsse. "Wollen sie es zulassen, dass ein CDU-Ministerpräsident aus diesem Amt zum Bundespräsidenten gemacht wird von Schwarz-Gelb und sie sind Steigbügelhalter? Oder sind sie so selbstbewusst und so stark, auch sagen zu können, wir wählen Joachim Gauck, der nicht zuletzt die Linkspartei mit ihrer eigenen Geschichte konfrontiert."

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