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Aufholbedarf: Nur etwa die Hälfte der deutschen Unternehmen fördert die KI-Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden

Aufholbedarf: Nur etwa die Hälfte der deutschen Unternehmen fördert die KI-Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden
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München (ots)

Verstärkt durch KI werden Mitarbeiter künftig neue Fähigkeiten benötigen // Beinahe jeder siebte HR-Entscheider in Deutschland rechnet in den nächsten fünf Jahren mit noch größeren Kompetenzlücken // 78 Prozent der deutschen Berufstätigen glauben, dass KI ihnen bei ihrer Karriereentwicklung helfen wird

Auch hierzulande wissen Führungskräfte: Mitarbeitende brauchen künftig neue Kompetenzen, damit sie KI effektiv und gewinnbringend nutzen können. Trotzdem bemühen sich gerade einmal 52 Prozent von ihnen darum, ihre Belegschaft in diesem Bereich weiterzubilden und auf die Arbeit mit KI-Technologien vorzubereiten. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung(1) von LinkedIn. Gleichzeitig erwarten 67 Prozent der deutschen HR-Entscheider(2), dass sich die bereits bestehenden Kompetenzlücken in den kommenden fünf Jahren merkbar ausweiten werden. Und das, obwohl Mitarbeitende durchaus daran interessiert sind, ihre KI-Kenntnisse zu verbessern - fast 9 von 10 (86 Prozent) geben an, dass sie sich darauf freuen, KI in ihrer Arbeit einzusetzen, und 78 Prozent glauben, dass dies ihre berufliche Entwicklung unterstützen wird.

Weiterbildung stärkt Mitarbeiterbindung und interne Mobilität

Angesichts des Fachkräftemangels erlangen Weiterbildungsmaßnahmen eine zunehmend wichtige Rolle, da sie nicht nur dazu beitragen, potenzielle Kompetenzlücken zu schließen, sondern auch die Mitarbeiterbindung stärken. In der DACH-Region machen sich derzeit 90 Prozent(3) der Unternehmen Sorgen über mögliche Abgänge von Mitarbeitern, wobei fast die Hälfte der deutschen HR-Entscheider (48 Prozent) davon ausgeht, dass die Fluktuationsrate noch in diesem Jahr erheblich steigen wird. Wenn Talente das eigene Unternehmen verlassen, dann gehen nicht nur wertvolle Teammitglieder, sondern mit ihnen auch ihr Wissen und ihre Fähigkeiten.

Eines der effektivsten Mittel, um Talente im Unternehmen zu halten, ist die interne Mobilität - also die Möglichkeit, intern in neue Rollen und Funktionen zu wechseln. Gleichzeitig stellt sie für viele Entscheider eine Herausforderung dar. Die drei größten Hürden: der Mangel an passenden Trainings zugunsten der individuellen Karriere (26 Prozent), Mitarbeitende, die die internen Möglichkeiten nicht kennen (26 Prozent) sowie Intransparenz bezüglich der intern verfügbaren Fähigkeiten (24 Prozent).

Barbara Wittmann, Country Managerin LinkedIn DACH sagt:

"In einer sich stark wandelnden Arbeitswelt ist es für Unternehmen enorm wichtig, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter:innen zu investieren und eine Kultur des kontinuierlichen Lernens zu schaffen, insbesondere um die Potenziale der Künstlichen Intelligenz zu nutzen und dadurch langfristig erfolgreich sowie wettbewerbsfähig zu bleiben. Kontinuierliche Weiterbildung, sowohl von Hard- als auch von Soft Skills, trägt nicht nur zur Steigerung der Agilität von Teams bei, sondern erleichtert damit auch den Übergang zu neuen Karrieremöglichkeiten innerhalb des Unternehmens, was letztlich die Bindung der Mitarbeiter:innen fördert. Unternehmen, die dies erreichen, profitieren davon, dass sie zum richtigen Zeitpunkt Mitarbeiter:innen mit den passenden Fähigkeiten auf den richtigen Positionen haben."

Anandi Shankar, Global Head of Learning bei Unilever, sagt: "Die Arbeitswelt entwickelt sich dank Gen AI kontinuierlich und immer schneller weiter. Das bedeutet, dass sich die Fähigkeiten, die Menschen für Jobs benötigen, über das hinaus verändern, was traditionelle Lernmethoden bieten können. Bei Unilever glauben wir an Mitarbeitende, die neugierig bleiben und sich weiterentwickeln, um fit für die Zukunft der Arbeit zu sein. Wir fördern dies, indem wir den Zugang zum Lernen demokratisieren und unsere Mitarbeiter:innen ermutigen, ihre eigenen beruflichen Abenteuer zu gestalten. Dies beginnt mit der Erstellung personalisierter, zukunftsfähiger Entwicklungspläne, um ihre Leistung zu steigern, ihre Erfahrung zu vertiefen und sie in Fähigkeiten und Führungsverhalten zu schulen, die Unilever braucht, um weiterhin erfolgreich zu sein."

LinkedIn unterstützt Unternehmen auf vielfältige Art und Weise dabei, die Fähigkeiten ihrer Teams auszubauen - unter anderem:

  • Relevante KI-Fähigkeiten aufbauen: Bis zum 15. Juni stellt LinkedIn Learning 250 Kurse in sieben Sprachen (19 davon auf Deutsch) weltweit kostenlos zur Verfügung. Diese zielen unter anderem darauf ab, das Grundwissen zu generativer KI oder zu neuronalen Netzen zu vermitteln sowie die Planung von KI-Projekten zu fördern.
  • Den nächsten Karriereschritt planen: Basierend auf im Unternehmen bestehenden Kompetenzlücken visualisiert der neue Next Role Explorer einen dynamischen Karriereweg und empfiehlt potenzielle neue Rollen (eine Vorschau finden Sie hier). Außerdem helfen erweiterte Role Guides Mitarbeitenden dabei, Fähigkeiten zu erwerben, die für eine bestimmte Funktion erforderlich sind. Persönliche Lernpläne unterstützen sie, ihre Fortschritte zu verfolgen und Qualifikationslücken zu schließen. Mehr Informationen finden Sie hier.
  • Interne Karrieremöglichkeiten für alle Mitarbeitenden schaffen: LinkedIn verbindet die Stärken seiner Recruiting und Learning Tools und eröffnet Mitarbeitenden und HR-Entscheidern dadurch ganz neue Möglichkeiten. So können Mitarbeitende ihr Interesse an einem internen Jobwechsel bekunden und erhalten über LinkedIn Informationen zu offenen internen Stellen, auf die sie sich bewerben können. Diese Informationen werden umgehend an den LinkedIn Recruiter weitergeleitet, um das Interesse mit dem verantwortlichen HR-Team zu teilen. Auf LinkedIn Learning finden Mitarbeitende zudem alle offenen Stellen, die perfekt zu ihren Fähigkeiten passen.

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Methodik

(1) Beim Executive Confidence Index (ECI) von LinkedIn handelt es sich um eine vierteljährliche Online-Umfrage unter etwa 5.000 zufällig ausgewählten LinkedIn Mitgliedern (VP-Level und höher), die sich freiwillig für Forschungszwecke eingeschrieben haben. Davon stammen 329 Teilnehmer aus Deutschland. Die aktuellste Erhebung fand zwischen dem 4. und 18. Dezember 2023 statt. Datenschutz-konform analysieren wir die aggregierten, anonymisierten Daten. Die Daten werden nach Seniorität und Branche gewichtet, um eine akkurate Repräsentation der Führungskräfte auf unserer Plattform zu gewährleisten.

(2) Die Umfrage unter 2.005 HR-Entscheidern (18 bis 77 Jahren) wurde vom 15. Dezember 2023 bis 4. Januar 2024 von Censuswide in Deutschland, Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich, Spanien, den Niederlanden und Schweden durchgeführt. Censuswide unterstützt und beschäftigt Mitglieder der Market Research Society und befolgt den Verhaltenskodex der MRS, der auf den ESOMAR-Grundsätzen basiert.

(3) LinkedIn Workplace Learning Report 2024

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichten wir auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen, einzig in Zitaten nutzen wir beide Formen.

Über LinkedIn

Mit über einer Milliarde Mitgliedern weltweit und über 22 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum ist LinkedIn das größte digitale Netzwerk für beruflichen Austausch, Information, Inspiration, Weiterentwicklung und Jobs. Wir vernetzen berufstätige Menschen und helfen ihnen dabei, im Beruf erfolgreich und zufrieden zu sein. In der LinkedIn Community teilen unsere Mitglieder ihre Beiträge in einem professionellen Rahmen und unterstützen sich gegenseitig. Die Mitgliedschaft ist dabei für sie in großem Umfang kostenlos. In Deutschland beschäftigen wir mittlerweile über 240 Mitarbeiter auf die Standorte München und Berlin verteilt. Unseren Kunden aus den Bereichen Recruitment, Marketing, Sales und Learning bieten wir umfassende Möglichkeiten, Mitarbeiter und potenzielle Mitarbeiter sowie weitere geschäftliche Zielgruppen zu erreichen, für sich zu begeistern und zu entwickeln. Mit dem LinkedIn Economic Graph zeichnen wir die erste digitale Abbildung des weltweiten Arbeitsmarktes. Datenbasiert visualisieren wir gegenwärtige Trends in Echtzeit und laden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und NGOs zur Diskussion darüber ein, wie wir als Gesellschaft auf die Veränderungen unserer Zeit reagieren können.

Pressekontakt:

LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz
Julia Christoph
E-Mail: jchristoph@linkedin.com
Twitter: @LinkedInDACH / Facebook: LinkedIn DACH
LinkedIn: www.linkedin.com/in/julia-christoph/
Deborah Berger
E-Mail: dberger@linkedin.com
Twitter: @LinkedInDACH / Facebook: LinkedIn DACH
LinkedIn: www.linkedin.com/in/deborah-berger

Hotwire Public Relations Germany GmbH
Isabel Nöker
Tel.: +49 69 506079244
E-Mail: isabel.noeker@hotwireglobal.com

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