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Jones Lang LaSalle aktualisiert Residential City Profiles - Kaufpreise auf den Wohnungsmärkten weiterhin mit hohen Wachstumsraten - Mietpreisanstieg leicht abgeschwächt

Frankfurt (ots) - Die Entwicklungsdynamik der Miet- und Kaufpreisen driftet im zweiten Halbjahr 2013 in den acht von Jones Lang LaSalle untersuchten Städten weiter auseinander. Während sich das Mietpreiswachstum verlangsamte, erhöhte sich der Preisanstieg für Eigentumswohnungen im Vergleich zur ersten Jahreshälfte weiter.

Der Aufwärtstrend bei den Mietpreisen setzte sich im zweiten Halbjahr in München weiter fort. Das neue Hoch bei den Angebotsmieten erreichte an der Isar 15,00 Euro/m²/Monat und verzeichnete mit + 8,5 % den höchsten Mietpreisanstieg auf Jahressicht. In Berlin ist auf Jahressicht mit Plus 7,9 % der zweithöchste Anstieg unter den untersuchten acht Städten auf 8,20 Euro/m²/Monat zu verzeichnen. Auf Jahressicht erhöhten sich die Mieten in Stuttgart um 6,6 % auf 10,95 Euro/m²/Monat. Die baden-württembergische Landeshauptstadt hat damit Hamburg als drittteuersten Mietwohnungsmarkt abgelöst, wo im dritten Halbjahr in Folge die Angebotsmieten bei 10,70 Euro/m²/Monat verharrten.

In Frankfurt und Düsseldorf beruhigte sich der Aufwärtstrend im Mietwohnungsmarkt im zweiten Halbjahr sichtbar. Auf Jahressicht steht in der Mainmetropole noch ein Plus von 2,5 % auf 12,00 Euro/m²/Monat, in Düsseldorf mit Plus 3,8 % auf 9,35 Euro/m²/Monat. Einen deutlichen Mietanstieg von rund 4,8 % bzw. 4,9 % auf Jahressicht erfuhren Köln und Leipzig. Das Preisniveau lag mit 9,45 Euro/m²/Monat in Köln allerdings weit von den 5,30 Euro/m²/Monat in Leipzig entfernt. 2014 wird sich das Mietpreiswachstum im Vergleich zu 2013 in den meisten Städten leicht abschwächen, da der finanzielle Spielraum nach dem langen Aufwärtstrend der Mieten bei vielen Wohnungssuchen gesunken ist. Dennoch bleibt die insgesamt positive Marktlage bestehen, da die Nachfrage auch mittelfristig das Angebot übersteigt.

In München wurden Eigentumswohnungen im zweiten Halbjahr für 5.130 Euro/m² angeboten, damit 11,7 % teurer als im Vorjahreszeitraum. Mit 3.420 Euro/m² verteuerten sich die Preise in Hamburg auf Jahressicht um 6,0 %. Den höchsten Preisanstieg aller untersuchten Städte zeigte mit Plus 19,3 % (auf 2.470 Euro / m²) auf Jahressicht Köln, allerdings hauptsächlich in innerstädtischen Lagen. Den zweithöchsten Preisanstieg verzeichnete mit + 16,7 % Stuttgart auf 2.760 Euro/m². Auch Düsseldorf zählte zu den Städten mit den am kräftigsten steigenden Kaufpreisen: auf Jahressicht steht ein Plus von 16,1 % auf 2.810 Euro / m². In Leipzig sanken die Angebotskaufpreise in der zweiten Jahreshälfte zwar geringfügig, 2013 schlägt dennoch auch in der Sachsenmetropole ein Preiszuwachs von 16,3 % auf 1.380 Euro / m² zu Buche.

Frankfurts Eigentumswohnungen bewegten sich Ende 2013 bei 3.360 Euro/m² - mit einem Plus auf Jahressicht auf gleicher Höhe wie in München (+11,7 %). In Berlin stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in der zweiten Jahreshälfte wieder etwas stärker an. Auf Jahressicht fiel der Zuwachs mit + 8,7 % (auf 2.570 Euro/m²) im Vergleich zu den anderen Städten noch moderat aus.

Trotz der natürlichen Skepsis der Marktteilnehmer angesichts des aktuellen Preisniveaus ist die gegenwärtige Zinslandschaft, die in den nächsten 12-18 Monaten weiterhin auf historisch niedrigem Niveau bleiben wird, für die Preisentwicklung entscheidend. Bis zu einer Änderung der EZB-Zinspolitik und - damit verbunden - einer Richtungsänderung der Zinsentwicklung, werden - insgesamt betrachtet und zunehmend auch für wirtschaftlich starke B-Städte geltend - weiterhin stetig leicht steigende Preise zu beobachten sein. Darüber hinaus wird die Aufwärtstendenz besonders in den absoluten Prime-Lagen - die ohnehin wenig von den Zinsen beeinflusst werden - bestehen bleiben.

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Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007, dorothea.koch@eu.jll.com

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