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14.11.2019 – 16:06

Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) e.V.

Perspektive Obdachlosigkeit?

Perspektive Obdachlosigkeit?
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Eine Gruppe, die von der schwierigen Situation auf dem Mietwohnungsmarkt betroffen ist, sind junge Menschen, die in Wohngruppen von stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder der Eingliederungshilfe auf ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben vorbereitet wurden. Die Perspektive ist aber immer weniger die eigene Wohnung oder das WG-Zimmer, sondern die Notunterkunft für Obdachlose.

Eine Gruppe, die von der schwierigen Situation auf dem Mietwohnungsmarkt betroffen ist, sind junge Menschen, die in Wohngruppen von stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder der Eingliederungshilfe auf ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben vorbereitet wurden. Die Perspektive ist aber immer weniger die eigene Wohnung oder das WG-Zimmer, sondern die Notunterkunft für Obdachlose.

Zu dem Thema "Perspektive Obdachlosigkeit im Übergang?" veranstaltete das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e. V. (CJD) in Kooperation mit der Caritas Hessen am 7. November einen Fachtag Wohnen in Frankfurt. Schirmherrin der Veranstaltung war Elke Büdenbender, Richterin am Verwaltungsgericht Berlin (beurlaubt) und Ehefrau des Bundespräsidenten.

Büdenbender ist es eine Herzensangelegenheit, Jugendliche und junge Erwachsene nach der Jugendhilfe nicht fallen zu lassen. Das Motto des CJD "Keiner darf verloren gehen" trifft dies sehr genau. Das Recht auf Obdach ist essentiell für eine gute Entwicklung. Wenn man keine Unterkunft hat, keine feste Adresse und nicht weiß, wo man die nächste Nacht verbringt, ist Schule, Ausbildung oder eine Arbeitsstelle nicht möglich. Hier muss etwas getan werden. Dafür setzt sich Büdenbender ein. Der Fachtag ist ein wichtiges Signal. Sie freut sich, dass hier unterschiedliche Akteure zusammen gekommen sind und sich austauschen. Büdenbender sprach während der Veranstaltung mit sechs betroffenen Jugendlichen aus Frankfurt. Einer sagte: "Wir sind alle Menschen. Also sollten wir alle eine Chance bekommen, hier leben zu dürfen."

Die Teilnehmer - darunter sehr viele von der öffentlichen Jugendhilfe - tauschten sich aus, was die einzelnen Träger über die Jugendhilfemaßnahmen hinaus tun können, damit der Übergang in die eigene Wohnung besser gelingt. Sie formulierten Forderungen, tauschten gute Ansätze aus und entwickelten Ideen für weiterführende Netzwerke.

Das CJD  bietet jährlich 155.000  jungen und erwachsenen Menschen Orientierung 
und Zukunftschancen. 
 Sie werden von 9.500 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden an
über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das 
christliche Menschenbild mit der Vision "Keiner darf verloren gehen!". 

www.cjd.de

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