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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Energiewende/Windkraft in Bayern von Fritz Winter

Regensburg (ots) - Windräder sind leistungsfähig, erzeugen umweltfreundlich Strom und bescheren ihren Erbauern, darunter viele Bürgergenossenschaften, eine angemessene Rendite. Sie "verspargeln" aber auch die Landschaft und Windparks sind so ästhetisch wie von Solarpaneelen zugepflasterte Wiesen. So ein 200 Meter hohes Monster an der Grundstücksgrenze - keine erhebende Vorstellung. Jetzt ist die Politik in der Zwickmühle. Seehofers Abstandspläne könnten dem Windkraftausbau in Bayern den Garaus machen. Das wäre großer Unsinn. Und die Bürger "zuzumühlen" geht auch nicht. Das wird nicht akzeptiert. Höchste Zeit, hier einen tragbaren Kompromiss zu finden. Eine Hängepartie im Luftloch lähmt die Energiewende im Freistaat. Nicht nur Ostwind, auch viele Bürger, Stadtwerke oder Genossenschaften wollen weiterarbeiten. Seehofer kommt in Zeitnot.

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