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Mathematik in besten Formen - Neu an der UDE: Victoria Hoskins

Mathematik in besten Formen - Neu an der UDE: Victoria Hoskins
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Neu an der UDE: Victoria Hoskins

Mathematik in besten Formen

Eine Kugel ist eine Kugel, egal, wie groß sie ist oder wo sie sich befindet. Mathematisch gesehen ist sie eine geometrische Form, die durch algebraische Gleichungen bestimmt ist. Und genau das macht sie zu einem Fall für Fachleute wie Prof. Dr. Victoria Hoskins. Die Universität Duisburg-Essen freut sich sehr, diese weltweit renommierte, herausragende Expertin als neue Professorin für Algebra an der Fakultät für Mathematik begrüßen zu dürfen.

Algebra und Geometrie sind ein Reich von Zahlen, Formen und Strukturen, aber mathematisch setzen sie jeweils andere Schwerpunkte: Die abstrakte Algebra befasst sich mit den Beziehungen zwischen Zahlen, die durch Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division verbunden werden. In der Geometrie kommen Raum, Formen und deren Eigenschaften hinzu. Und in der algebraischen Geometrie wird untersucht, wie geometrische Formen durch algebraische Gleichungen beschrieben werden können.

Prof. Dr. Victoria Hoskins vermittelt ihren Studierenden an der Universität Duisburg-Essen (UDE) neue Konzepte anschaulich mit Beispielen, Motivationen, Begriffen und Erklärungen. „In der Mathematik besteht ein häufiges Ziel darin, bestimmte algebraische oder geometrische Objekte zu klassifizieren. Oft ist die Klassifizierungsliste nicht endlich, und die Lösung umso interessanter: Der Traum ist, dass es eine geometrische Lösung gibt, die als Modulraum bekannt ist. Und die Geometrie dieses Raums codiert, wie sich diese Objekte verändern und verformen“, erklärt sie. Modulräume sind konzeptionelle mathematische Werkzeuge, die zur Klassifizierung verwendet werden können, aber auch selbst eine reichhaltige und interessante Geometrie aufweisen.

Professorin Hoskins erforscht die Modulräume an der UDE. „Uns ist es vor kurzem mit internationalen Kollegen gelungen, neue Modulräume zu konstruieren, die zur Untersuchung neuer Arten von Kac-Moody-Algebren verwendet werden können“, sagt sie. Kac-Moody-Algebren werden in Mathematik und Physik verwendet, um unendlich-dimensionale und komplizierte Strukturen zu verstehen, wie es sie etwa in der Quantenphysik oder Stringtheorie gibt. Einige Bereiche der algebraischen Geometrie haben praktische Anwendungen, aber die überwiegende Mehrheit – einschließlich der Forschung von Professor Hoskins – hat keine. „In der Mathematik betreiben wir Forschung aus Neugier, aus dem Wunsch heraus, abstrakte Probleme zu lösen, und wegen der Schönheit der Lösungen.“

Hoskins wurde während ihres Promotionsstudiums an der Universität Oxford finanziell vom Engineering and Physical Sciences Research Council unterstützt (2007-2011). Danach forschte sie unter anderem am Institut Henri Poincaré (2012) (Frankreich) und am Centre de Recerca Matemàtica (2012) (Spanien). Außerdem war zudem Juniorprofessorin an der FU Berlin (2014-2019) und Assistenzprofessorin an der Radboud Universiteit Nijmegen (2020-2025) (Niederlande).

Für die Presse:

Ein Foto von Prof. Dr. Victoria Hoskins (© UDE / Alexandra Roth) finden Sie zur Publikation unter folgendem Link:

https://www.uni-due.de/imperia/md/images/pool-ps/downloads/2026-02-04_hoskins-victoria-c-ude-alexandra-roth.jpg

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Victoria Hoskins, Tel. 0201/18-33923, victoria.hoskins@uni-due.de

Redaktion: Dr. Alexandra Nießen, Tel. 0203/37-91487, alexandra.niessen@uni-due.de

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