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05.11.2020 – 10:27

Universität Duisburg-Essen

Sweet home wird smart - Neu an der UDE: Franziska Muckel

Sweet home wird smart - Neu an der UDE: Franziska Muckel
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Neu an der UDE: Franziska Muckel

Sweet home wird smart

Unser Zuhause soll smarter werden. Angefangen bei technischen Hilfsmitteln, die automatisch Wohnräume temperieren oder Rollläden runterlassen. "Die Vision einer vernetzten Umgebung treibt die Entwicklung flexibler Elektronik voran", sagt Dr. Franziska Muckel. Sie ist neue WISNA-Juniorprofessorin für Elektroenergetische Funktionsmaterialien und entwickelt an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) unter anderem Photosensoren und Lichtemitter.

Die 32-Jährige wirkt an dieser Entwicklung schon seit längerem mit. Nach ausgezeichnetem ingenieurwissenschaftlichem Studium (2007-2012) an der UDE promovierte sie dort 2018 über die elektrischen und optischen Eigenschaften von Halbleiter-Nanostrukturen und wie diese die IT revolutionieren können. Für die mit Auszeichnung bewertete Arbeit bekam sie zugleich den VDE-Promotionspreis. Danach erforschte sie zwei Jahre Perowskite an der US-amerikanischen University of Washington. Das Material wird unter anderem bei der Herstellung von Leuchtdioden (LED) und Solarzellen verwendet.

An der UDE möchte sich die junge Professorin als Erstes mit der flexiblen Elektronik oder Flex-Schaltungen beschäftigen. "Wenn integrierte Schaltungen, Lichtemitter und Sensornetzwerke zusammenwirken, ermöglicht das viele neuartige Produktdesigns", schwärmt Franziska Muckel. Sei es etwa in der Medizintechnik beim Überwachen menschlicher Vitalparameter, bei der vernetzten Steuerung in der Automobiltechnologie oder in tragbaren Computersystemen (Wearables), die am Kopf oder Körper getragen werden. Optoelektronische Bauteile seien leicht und kompakt, die Herstellung kostengünstig.

Professorin Muckel wird für die Photosensoren und Lichtemitter, die Licht in elektronische Signale umwandeln und vice versa (elektrooptische Energiekonversion), innovative Materialsysteme und Bauelemente erstellen. "Größtenteils entstehen sie aus der Flüssigphase, daher können sie auch auf flexiblen Substraten wie Folien oder gekrümmten Oberflächen realisiert werden", so die Nano-Ingenieurin.

Die Professur für Elektroenergetische Funktionsmaterialien gehört zu dem vom Bund aufgelegten Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (WISNA). Es soll jungen Forschenden einen transparenten und planbaren Weg in die Professur auf Lebenszeit bieten. Bisher werden deutschlandweit 468 dieser "Tenure-Track-Professuren" gefördert, davon 23 an der UDE.

Hinweis für die Redaktion:

Ein Foto von Prof. Dr. Franziska Muckel (Fotonachweis: UDE/Frank Preuß) stellen wir Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung:

https://www.uni-due.de/imperia/md/images/pool-ps/downloads/2020-11-05_muckel_franziska_prof_2020b.jpg

Weitere Informationen:

Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Franziska Muckel, Tel. 0203/37 9-4792, Werkstoffe der Elektrotechnik, franziska.muckel@uni-due.de

Redaktion: Alexandra Nießen, Tel. 0203/37 9-1487, alexandra.niessen@uni-due.de

Ressort Presse/Redaktion
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