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24.01.2006 – 11:55

axicorp Pharma GmbH

EU-Arzneimittel entlasten deutsches Gesundheitssystem

Bad Homburg (ots)

  • Im vergangenen Jahr 250 Mio. Euro eingespart
  • Einsparungen könnten doppelt so hoch sein
Durch nach Deutschland importierte EU-Arzneimittel ist das
deutsche Gesundheitssystem im vergangenen Jahr um etwa 250 Mio. Euro
entlastet worden, schätzt AxiCorp Pharma, Bad Homburg, einer der zehn
größten Anbieter von EU-Arzneimitteln in Deutschland. Die
Einsparungen könnten nach Angaben von AxiCorp indes etwa doppelt so
hoch sein. Ein Grund für die nicht vollends genutzten
Einsparmöglichkeiten sei, dass sich EU-Arzneimittel bei Lieferung an
die Apotheken teilweise noch in ihrer zum Beispiel griechischen oder
portugiesischen Verpackung befinden würden. In diesen Fällen werden -
auch aus rechtlichen Gründen - lediglich deutsche Etiketten
aufgebracht, so dass Kunden irritiert und Apotheken mit
zurückhaltenden Bestellungen reagieren. Außerdem würden die
Bedürfnisse der Apotheker und Kunden nach schneller Lieferung und
hoher Lieferfähigkeit zu wenig berücksichtigt, so AxiCorp. "Muss ein
Apotheker und damit der Patient auf ein EU-Präparat mehrere Tage
warten, bestellt er das teurere Arzneimittel und verzichtet auf
mögliche Einsparungen", so Holger Gehlhar, Geschäftsführer der
AxiCorp Pharma GmbH. Das Gesetz verpflichtet Apotheker, mindestens
fünf Prozent ihres Umsatzes mit EU-Arzneimitteln zu generieren, um
die Krankenkassen zu entlasten. EU-Arzneimittel sind zum Teil 30
Prozent günstiger als die direkt in Deutschland auf den Markt
gebrachten Medikamente. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr
EU-Arzneimittel mit einem Gesamtwert von 1,3 Milliarden Euro
verkauft. Da die Niveaus der Arzneimittelpreise europaweit von Land
zu Land variieren, können Präparate zum Beispiel in Südeuropa
deutlich günstiger erworben werden als in Deutschland. Bei der
Einfuhr nach Deutschland gelten indes die strengen deutschen
Qualitäts- und Zulassungsvorschriften.

Pressekontakt:

achtung! kommunikation GmbH
Sabine Kohnle
Tel.: 040 / 450 21 00
Fax: 040 / 44 03 68
sabine.kohnle@achtung-kommunikation.de

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