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Neues Deutschland: zu Bushs Rede an die Nation der USA

Berlin (ots)

Für die oppositionellen Demokraten ist klar: Das
war die schwächste »Rede an die Nation«, die George W. Bush bisher 
gehalten hat. Dabei konnte sie in Sachen Pomp und Pathos mühelos mit 
den Auftritten des Präsidenten in den vergangenen Jahren mithalten. 
Aber angesichts der riesigen innen- wie außenpolitischen Probleme 
finden die Worthülsen aus dem Weißen Haus inzwischen selbst in den 
republikanischen Rei〜hen immer weniger Beifall. Washingtons 
skandalgebeutelte Regierung hat zehn Monate vor den wichtigen 
»Zwischenwahlen« zum Kongress weder Antworten auf die soziale und 
finanzielle Schieflage im eigenen Lande noch für die verheerenden 
Folgen ihres weltweiten Anti-Terrorkrieges.
 Bushs heimischer Bonus als Garant für Sicherheit und Stabilität löst
sich bei vielen US-Amerikanern in neuer Angst auf. Politische 
Korruption und Missmanagement nach dem Hurrikan »Katrina« haben die 
präsidiale Glaubwürdigkeit auch bei bisherigen Anhängern beschädigt. 
Sein wieder mit großem Gestus verkündeter Führungsanspruch für die 
Supermacht wirkt beim Blick auf die von ihr verursachten und andere 
Brandherde dieser Welt von Mal zu Mal hohler. Und gefährlich, wenn 
man nur in Richtung Iran schaut. Die Amerikaner seien süchtig nach Öl
aus dem Nahen Osten, monierte Bush jetzt in seiner Rede. Wie süchtig 
ist er nach Krieg?

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Neues Deutschland
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Telefon: 030/29 78 17 21

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