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neues deutschland: Enormes finanzielles Risiko durch Braunkohle

Berlin (ots) - Die Förderung der Braunkohle in Deutschland zieht enorme finanzielle Folgen für die Gesellschaft nach sich. Ein Gutachten des Forums ökologisch-soziale Markwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace stellt dies nun klar. Das Papier soll an diesem Freitag veröffentlicht werden, berichtet die Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe). Dem »nd« lag die Studie schon vorher vor. Das Blatt schreibt, die Folgekosten der Tagebaue insgesamt zu beziffern oder wenigstens abzuschätzen, habe sich das FÖS zwar nicht in der Lage gesehen. Das Gutachten nenne aber einzelne Kostenpunkte in Millionen- und Milliardenhöhe, so Gesundheitskosten in Höhe von 2,3 bis 6,4 Milliarden Euro jährlich. Finanzielle Risiken ergeben sich demnach beispielsweise durch Krankheiten infolge von Umsiedlungen, Feinstaub und Lärmbelästigung.

»Die Studie zeigt, dass bei aktuellen und bei geplanten Tagebauen unkalkulierbare Risiken bestehen«, zitiert "nd" die Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters. "Der Steuerzahler muss damit rechnen, über Jahrzehnte hinweg zur Kasse gebeten zu werden", sagte Peters. Dies allein müsste ihrer Ansicht nach für die Politik Grund genug sein, neue Tagebaue nicht zuzulassen.

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