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NRZ: Kommentar zu Parteitag der NRW-SPD

    Essen (ots) - Für die NRW-SPD war ihr Parteitag das letzte große Fanal vor der Landtagswahl - doch lange hatte es in Dortmund den Anschein, als sei der 9. Mai noch ganz weit entfernt. Erst Sigmar Gabriels umjubelter Auftritt versetzte die Genossen in echte Kampfesstimmung. Der Parteichef holte den groben Keil heraus, auch wenn dies auf Kosten des Feinschliffs ging. Dies ist nicht die Lieblingspose von Hannelore Kraft, die in ihrer Rede über weite Strecke seltsam verhalten daherkam. Dass sie brachiale Attacken auf Jürgen Rüttgers lieber Gabriel überließ, war sicherlich abgesprochen. Und doch muss auch die Spitzenkandidatin mehr eigene Power zeigen, wenn sie ihre Partei für entscheidende Wahlkampf-Tage mitreißen will. Der SPD bietet sich plötzlich wieder eine Siegeschance. Damit hat sie lange nicht rechnen können. Aber es fehlt noch der unbedingte Siegeswille, der letzte "Kick", das Projekt, das Schlagzeilen macht. Am Ende wird die SPD es aus eigener Kraft schaffen müssen.

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