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NRZ: Kommentar zu Merkels Rede vor US-Kongress

    Essen (ots) - Die Erwartungen an das, was Angela Merkel morgen in Washington sagen wird, sind enorm. Der Gastgeber darf davon ausgehen, dass die Kanzlerin den "made in usa"-Anteil am Zustandekommen der Einheit durch ihre ostdeutsche Perspektive würdigt. Die Weltgemeinschaft hat anderes im Sinn. Weil das Aufgebot an politischem Spitzenpersonal in Europa immer überschaubarer wird richten sich gerade beim Klimaschutz die Hoffnungen auf Merkel. Vor dem Klimagipfel in Kopenhagen sucht die Gemeinschaft der Treibhausgas-Reduzierer nach Wegen, um US-Präsident Obamas Position zu stärken. Er ist es, der ambitioniert weitergehen will beim Klimaschutz. Der Kongress, Merkels Publikum, bremst. Löst die Kanzlerin diese Blockade, beginnt ihre zweite Amtszeit mit einem Triumph. Dazu müsste es eine große Rede sein.

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