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Westfalenpost: Nirgendwo Sicherheit El-Kaida-Terror breitet sich weiter aus

    Hagen (ots) - Von Eberhard Einhoff

    Jordanien ist Lebensraum für viele Palästinenser. Sie machen den größten Teil der Bevölkerung aus. Jordanien ist auch Rückzugsraum für irakische Staatsbürger. Sie sind vor dem Terror in ihrer Heimat geflüchtet. Jetzt aber hat der Terror Jordanien erreicht, massiv, präzise, zigfachen Tod bringend. Sicherheit gibt es nirgendwo, lautet die Botschaft der Urheber, die höchstwahrscheinlich El Kaida zuzurechnen sind. Die Anschläge von Amman erregen noch ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit, weit mehr als jene Attentate, die täglich den Irak erschüttern. Wenn tatsächlich, wie selbstbezichtigend behauptet, die irakische El-Kaida-Gruppe des Abu Mussab al-Sarkawi hinter dem Terror von Amman steckt, ist das ein weiterer Beweis dafür, dass dieses zuvor relativ lockere Netz von Terrorgruppen mittlerweile eine hocheffektive und professionell operierende Organisation geworden ist. Das spricht dem Kampf gegen den Terror Hohn. Und es lässt für die Zukunft noch Schlimmeres erwarten.

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