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05.03.2012 – 19:39

Westfalenpost

Westfalenpost: Kommentar zu Warnstreik/verdi/Arbeit/Kontra: Auf dem Rücken der kleinen Leute/Von Torsten Berninghaus

HagenHagen (ots)

Aus Sicht der Arbeitnehmer mag die Forderung der Gewerkschaft nach 6,5 Prozent mehr Lohn berechtigt sein. Aus Sicht der Alleinerziehenden, die vor bestreikten Kindergärten stehen, oder aus Sicht der Patienten, deren Termine verschoben werden, sind die angekündigten Warnstreiks des öffentlichen Dienstes ein echtes Problem. Zumal diese Warnstreiks zur Unzeit kommen. Erst eine einzige Verhandlungsrunde hat es gegeben, da greift Verdi zu diesen voreiligen Maßnahmen. Wer Kitas und Busse, U-Bahnen und Krankenhäuser bestreiken lässt, der will die kleinen Leute instrumentalisieren. Auf ihrem Rücken wird ein Tarifkonflikt ausgetragen, dessen Abschluss am Ende die öffentlichen Haushalte belastet. Und damit vor allem die Kommunen. Allein für die finanziell gebeutelte Stadt Wuppertal würde eine Lohnerhöhung um 6,5 Prozent jährliche Zusatzzahlungen von 11 Millionen Euro bedeuten. Geld, das letztlich über Steuern und Gebühren hereingeholt werden muss. Übrigens auch wieder bei denen, die in diesen Tagen vergeblich auf den bestreikten Bus warten.

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