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24.01.2007 – 11:00

Sparda-Bank West eG

Sparda-Bank West baut Marktanteil aus
"Wir wachsen im wettbewerbsintensiven und gesättigten Markt"

    Düsseldorf (ots)

    Sparda-Bank West entwickelt sich 2006 gut / über 26.665 neue     Kunden / Bilanzsumme steigt auf knapp 6,5 Milliarden Euro /     hervorragendes Provisionsergebnis / SpardaSparCard punktet im     Einlagengeschäft / Kreditbestand und Jahresüberschuss auf     Vorjahresniveau

    Die Sparda-Bank West hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 stabil entwickelt. "Wir sind auch 2006 in einem wettbewerbsintensiven und gesättigten Markt solide gewachsen. Das zeigt, dass wir mit attraktiven Produkten sowie Konditionen überzeugen und die richtigen Strategien verfolgen", sagte der Vorstandsvorsitzende Berthold Reinartz auf der heutigen Bilanz-Pressekonferenz des fünftgrößten genossenschaftlichen Kreditinstituts Deutschlands in Düsseldorf.

    Bilanzsumme leicht über Vorjahr

    Mit 6,483 Milliarden Euro lag die Bilanzsumme der Sparda-Bank West 2006 etwas über dem Vorjahr (2005: 6,459 Milliarden Euro). Dieses im Vergleich leicht höhere Niveau spiegelt insbesondere die Entwicklung bei den Kundeneinlagen wider, die gegenüber 2005 um 6,0 Millionen Euro auf 5,924 Milliarden Euro stiegen. Das moderate Plus von 0,1 Prozent ist darauf zurückzuführen, dass die Sparda-Bank West im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 790 Millionen Euro fällige Kundengelder aufwies. Denn zum runden Geburtstag 2005 hatte das Institut ein auf ein Jahr begrenztes Termingeldangebot mit einem Zins von 2,8 Prozent präsentiert. Da die Sparda-Bank West jedem Kunden pro Jahr seiner Bankzugehörigkeit noch einmal 0,01 Prozent als Geschenk draufgelegt hat, entwickelte sich "Sparda100" zum Spar-Renner.

    "Das Einlagengeschäft zeigt, wie gut wir 2006 gearbeitet haben. Tatsächlich haben wir den Wettbewerb mit preisaggressiven Konkurrenten häufig gewonnen. Anstatt freie Gelder anderswo anzulegen, haben die Kunden unsere Angebote und Konditionen gewählt", sagte Berthold Reinartz. Bei den Einlagen punktete vor allem die 2006 eingeführte SpardaSparCard. Das gesamte Guthaben wird hier attraktiv (derzeit 2,75 %) verzinst. Die Kontoführung erfolgt per Telefon, Internet oder am Selbstbedienungsterminal.

    Kunden- und Mitgliederzahl hochgeschraubt

    Durchaus zufrieden ist die Bank mit dem Zuwachs bei Mitgliedern und bei neuen Kunden. 2006 gewann das genossenschaftliche Institut 22.552 neue Mitglieder sowie 26.665 Kunden hinzu. Mit 367.900 Mitgliedern und 489.213 Kunden, die in mittlerweile 67 Geschäftsstellen sowie per Telefon- und Internet-Banking ihre Finanzdienste erhalten, ist die Sparda-Bank West heute eine der bedeutenden Banken für Privatkunden in Nordrhein-Westfalen. "Unterm Strich ergibt sich für 2006 ein Kunden-Wachstum von 3,8 Prozent. Und rund 60 Prozent kommen auf Empfehlung. Die hohe Zufriedenheit unserer Kunden und ihre Empfehlungsquote dokumentieren, dass die Sparda-Bank West Kundenwünsche sehr gut erfüllt und eine entsprechend enge, vertrauensvolle Bindung herrscht", erklärte Vorstandsvorsitzender Berthold Reinartz den Wachstumstrend.

    In etwa auf dem Stand des Vorjahres schloss das Kreditgeschäft. Der Bestand bei persönlichen Anschaffungsdarlehen, Dispositions- sowie Baufinanzierungskrediten belief sich per 31.12.2006 auf 3,312 Milliarden Euro (2005: 3,311 Milliarden Euro). Vier Themen beschäftigten die Bank in diesem Feld: Erstens die weitere Reduzierung des Ausfallrisikos; 2004 und 2005 waren die Quoten bereits sehr niedrig gewesen. Zweitens die Einführung einer neuen Software für eine einfache und rasche Kreditbearbeitung. Drittens der kontinuierliche Ausbau des Geschäfts mit Immobilienkrediten. Und viertens die Vorbereitung der "gebührenfreien" Baufinanzierung: "Wer bei uns 2007 seine selbstgenutzte Immobilie finanzieren will oder eine Anschlussfinanzierung vereinbart, der zahlt wie bislang keine Kontogebühren, aber auch keine Objektbesichtigungs- oder Notargebühren mehr. Dieses Angebot ist zunächst bis zum 30. März 2007 befristet", erklärte dazu Berthold Reinartz auf der Bilanz-Pressekonferenz.

    Deutlich höhere Provisionen

    Einen erheblichen Zuwachs verzeichnete der Provisionsüberschuss, der sich um 2,1 auf 18,3 Millionen Euro steigerte (plus 13,1 %). Für die Bausparkasse Schwäbisch Hall wurden fast 10.000 Verträge mit einem Volumen von rund 290 Millionen Euro vermittelt. Damit war die Sparda-Bank West 2006 zum fünften Mal in Folge größter Vertriebspartner der Bausparkasse in Deutschland. Für die DEVK schloss die Bank Versicherungen mit einem Provisionsergebnis von über zwei Millionen Euro ab. Den Fondsanbietern Union Investment sowie MONEGA führte das Düsseldorfer Kreditinstitut über 155 Millionen Euro Kundengelder zu.

    Der Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um 10,2 auf 12,5 Millionen Euro ist darauf zurückzuführen, dass 2006 festverzinsliche Wertpapiere aus dem Eigenbestand aufgrund der Kursentwicklung zu Wertberichtigungen führten. "Wir haben es hier also lediglich mit einer Verschiebung des Ergebnisses zu tun", erklärte Berthold Reinartz. Mit 12,9 Millionen Euro blieb der Jahresüberschuss entsprechend auf dem Niveau des Vorjahres. "Wir haben 2006 ein durchaus gutes Jahr in einem heiß umkämpften Markt geschafft. Die persönlichen Kundenbeziehungen, die konsequente Kundenansprache, unser Multibanking-System sowie stetig effizientere Prozesse zahlen sich aus", sagte Berthold Reinartz und bestätigte, dass die Bank daher erneut eine Dividende in Höhe von 5,95 Prozent ausschütten möchte.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Dr. Ulrike Wegner Sparda-Bank West eG, Unternehmenskommunikation Ludwig-Erhard-Allee 15, 40227 Düsseldorf Telefon: 0211 23932-9120, Telefax: 0211 23932-9198 E-Mail: ulrike.wegner@sparda-west.de

Sie finden uns auch im Internet: www.sparda-west.de

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