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WAZ: Heitkamp-Chef sieht gute Chancen für die Rettung - Aber 500 Arbeitsplätze sollen wegfallen - Wirtschaftsministerium: „Verhandlungen laufen in die richtige Richtung”

    Essen (ots) - Für die zur Heitkamp-Gruppe gehörende Bergbaugesellschaft Deilmann-Haniel gibt es begründete Hoffnung im Kampf gegen die Insolvenz. Heitkamp-Chef Jochen Rölfs sagte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe): „Wir haben Pläne entwickelt, die uns auf völlig neue Füße stellen und sehen darin eine dauerhafte, stabile Perspektive.” Das NRW- Wirtschaftsministerium bestätigte der WAZ: „Die Verhandlungen laufen in die richtige Richtung.” Das Klima sei „deutlich entspannt”.

    An die Stelle des bisherigen Bergbautarifs soll für die 1600 Mitarbeiter ein Haustarif treten, um für neue Aufträge der Deutschen Steinkohle AG (DSK) wettbewerbsfähiger zu werden. Rölfs sprach von einem „Mühlstein”, den es abzuwerfen gelte.

    Rölfs: „Wir erhalten wieder neue Aufträge und verdienen Geld.” Allerdings sollen 300 Arbeitsplätze in diesem Jahr sozialverträglich gestrichen werden, kündigte er an. 2007 fallen dem Vernehmen nach weitere 200 Stellen weg. Parallel laufen die Verhandlungen mit dem Pensionssicherungsverein über die Betriebsrenten. Neue Gespräche mit der DSK beginnen nach WAZ-Informationen in Kürze.

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