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WAZ: Thyssen-Krupp im Umbruch. Kommentar von Ulf Meinke

Essen (ots)

Wer hätte gedacht, dass der Erfolg oder Misserfolg
von Thyssen-Krupp einmal von den Tücken brasilianischer 
Mangrovensümpfe abhängig sein könnte? Der Bau des neuen Stahlwerks in
der Nähe von Rio de Janeiro, der dem Traditionskonzern erhebliche 
Probleme bereitet, symbolisiert auch die Risiken der Globalisierung. 
Da Manager die Komplexität des Mammutprojekts unterschätzt haben, 
sind die Kosten explodiert. Und mancher Stahlarbeiter in Duisburg mag
sich fragen, ob die konzerninterne Konkurrenz aus Brasilien 
irgendwann zu einer Gefahr für den heimischen Stahlstandort wird.
Die Krise hat das Unternehmen mit seinen 187 000 
Beschäftigten schwer getroffen. Zum ersten Mal seit der Fusion von 
Thyssen und Krupp im Jahr 1999 endete ein Geschäftsjahr mit einem 
Verlust. Deutschlands größter Stahlkonzern befindet sich im Umbruch, 
nicht allein wegen des Umzugs der Unternehmenszentrale von Düsseldorf
nach Essen. Eine neue Konzernstruktur, eine neue Zentrale, (bald) 
auch ein neuer Chef - derzeit erlebt kaum ein Dax-Unternehmen einen 
ähnlichen Wandel. 2010 wird dabei für Thyssen-Krupp ein ganz 
entscheidendes Jahr.

Pressekontakt:

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Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de

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