Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westdeutsche Allgemeine Zeitung mehr verpassen.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Eon muss früh reagieren - Kommentar von Wolfgang Pott

Essen (ots)

Wie sehr muss einen diese Ankündigung beunruhigen in
wirtschaftlich ohnehin schon labilen Zeiten? Bislang galt der 
Düsseldorfer Eon-Konzern, das Schwergewicht der deutschen 
Energiebranche, als wetterfest in stürmischen Zeiten.
  Im Herbst, als sich Deutschlands Top-Manager zu einem Krisengipfel 
bei der Kanzlerin einfanden, ragte Bernotat mit seinen positiven 
Prognosen für seine Branche im Allgemeinen und sein Unternehmen im 
Speziellen heraus. Während die Autobauer stöhnten, die Maschinenbauer
und die Manager der Fluggesellschaften die Zukunft längst nicht mehr 
rosarot erscheinen ließen, hielt Bernotat mit Optimismus dagegen. 
Langfristige Verträge, so lautete eine seiner Erklärungen, machten 
die Energiekonzerne unabhängiger von Konjunktur-Dellen.
 Dieses Argument gilt auch heute noch. Doch helfen solche Verträge 
nur über das Gröbste hinweg. Kunden drosseln ihre Produktion oder 
wollen günstigere Konditionen aushandeln. All das drückt aufs 
Ergebnis. Eon muss darum früh reagieren, um nicht so tief zu fallen 
wie andere.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weitere Storys: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 08.02.2009 – 18:17

    WAZ: Neue Energiedebatte - Umzingelt von Atomkraftwerken - Leitartikel von Thomas Wels

    Essen (ots) - Briten und Italiener tun's, die Franzosen sowieso und nun auch die Schweden, die die ersten waren, die 1980 nach der Atomkatastrophe von Harrisburg den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen haben. Es sind ausgerechnet die Schweden, die aus dem Ausstieg aussteigen und sich so nach den Worten von Ministerpräsident Reinfeldt in der Energiepolitik ...

  • 08.02.2009 – 18:14

    WAZ: Glos und die Folgen - Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Der Mann sei amtsmüde, sagen nun viele. Aber wie kann man eines Amtes müde sein, das man nie wollte? Michael Glos und das Wirtschaftsministerium: Das ist wie die von Beginn an absehbare Geschichte einer zum Scheitern verurteilten Zwangsehe. Stoiber hatte sie vor vier Jahren befohlen. Glos will weg, um nicht abgesägt zu werden. Ein Meister der politischen Intrige verlässt das Feld, bevor er ...