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WAZ: Nicht reden, handeln! - Kommentar von Jürgen Polzin

Essen (ots)

Das Trinkwasser aus der Ruhr soll das beste Wasser
weit und breit werden - an diesem Versprechen wird man 
NRW-Umweltminister Uhlenberg messen.
Über vier Millionen Menschen im Ruhrgebiet trinken das Wasser der
Ruhr, das mit hohem Aufwand aufbereitet werden muss. Pestizide aus 
der Landwirtschaft schwimmen darin. Industriebetriebe leiten ihre mit
Chemikalien wie PFT oder Tosu belasteten Abwässer in die Kläranlagen 
ein. Und aus den Fallrohren der Häuser kommt ein Cocktail ganz 
besonderer Art: Arzneiwirkstoffe, Hormone, Antibiotika.
Wie dieser Cocktail wirkt, ist ungewiss. Auch wissen wir nicht, 
wie viel Stoffe überhaupt im Wasser sind. Sie zu messen, würde pro 
Tag hunderttausende Euro kosten. Deswegen muss alles getan werden, 
damit diese Stoffe erst gar nicht in die Ruhr gelangen.
Die Ruhr aber wird durch Ankündigungen nicht sauberer, sondern 
nur durch ein gemeinsames Handeln aller Verursacher. Denn Wasserwerke
sind keine Reparaturbetriebe, und ein Kohlefilter darf nicht der 
Freifahrtschein für Verschmutzer sein.

Pressekontakt:

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Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

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