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Chronisch krank in die Armut
Eine chronische Krankheit kann teuer werden - und Betroffene in finanzielle Probleme stürzen
Es gibt aber Hilfen

Baierbrunn (ots)

Medikamente, Lohnausfall, Klinikaufenthalte: Wer an einer chronischen Krankheit leidet, trägt oft auch eine hohe finanzielle Belastung. Die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" berichtet, wo es Unterstützung gibt - denn häufig sind Betroffene gar nicht ausreichend informiert. "Die soziale Sicherung im Krankheitsfall hängt größtenteils vom vorherigen Einkommen ab und reicht bei einem niedrigen Ausgangsgehalt oft nicht aus", sagt Frank Weniger, Referent für Gesundheitspolitik beim Sozialverband VdK Deutschland.

Viele chronisch Kranke wissen etwa nicht, dass sie sich von einem Teil der Zuzahlungen, etwa zu Medikamenten, befreien lassen können. Dabei muss man Zuzahlungen in Höhe von einem Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens selbst tragen, den Rest nicht mehr. Das Problem: Dies geschieht nicht automatisch, wenn die Belastungsgrenze erreicht ist - sondern die Befreiung muss jedes Jahr aufs Neue bei der Krankenkasse beantragt werden.

Experte Frank Weniger rät, sich weder telefonisch noch im direkten persönlichen Gespräch mit den verschiedenen Kostenträgern endgültig festzulegen, sondern anstehende Dinge grundsätzlich schriftlich zu regeln. Es gilt, alle Unterlagen in Ruhe zu prüfen und sich vor der Unterschrift beraten zu lassen.

Hier gibt es Hilfe:

Krankenkasse und Rentenversicherung sind verpflichtet, Betroffene über alle ihnen zustehenden Leistungen zu informieren und zu beraten.

Sozialverbände wie der VdK ( www.vdk.de) oder der Sozialverband Deutschland ( www.sovd.de) haben Beratungsangebote für Mitglieder und helfen, Ansprüche durchzusetzen.

Die unabhängige Patientenberatung ( https://www.patientenberatung.de) berät zu Behandlungen, sonstigen Kassenleistungen und zum Krankengeld.

Bei Pflegegrad beraten die örtlichen Pflegestützpunkte ( www.zqp.de/beratungpflege) zu den Leistungen der Pflegeversicherungen.

Bei (Wieder-)Eingliederung in den Beruf helfen örtliche Integrationsämter.

Bundesweite Anlaufstellen zur Selbsthilfe sind NAKOS ( www.nakos.de) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe ( www.bag-selbsthilfe.de).

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 12A/2022 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook und Instagram.

Pressekontakt:

Julie von Wangenheim, Leitung Unternehmenskommunikation
Katharina Neff-Neudert, PR-Manager
Tel.: 089/744 33-360
E-Mail: presse@wubv.de
www.wortundbildverlag.de
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